Allgemeine Informationen

Weihnachtsfeier des Kreisverbandes Esslingen

Wir laden all unsere Mitglieder und Freunde ganz herzlich zu unserer traditionellen Weihnachtsfeier nach Wendlingen ein. Die Feier findet am

Sonntag, den 9. Dezember im
Kath. Gemeindezentrum St. Georg in Wendlingen-Unterboihingen
(Bürgerstr. 4, 73240 Wendlingen)

statt und beginnt um 14.30 Uhr.

Das festliche Programm gestaltet die Kinder- und Jugendgruppe des Kreisverbandes.
Sie zeigen uns die Weihnachtsgeschichte „Die Kinder von Bethlehem“ und den Weihnachtsschwank „D´r Teifl in d´r Mette-Nacht“ nach einer Bearbeitung unseres dieses Jahr leider verstorbenen Ehrenvorsitzenden Johann Hoch.
Mit Gedichten und Liedern werden uns die Kinder und Jugendlichen auf die Adventszeit einstimmen.

Anschließend wollen wir bei Kaffee und Kuchen gemeinsam singen und musizieren. Natürlich darf auch der Nikolaus nicht fehlen. Er kommt mit einem prall gefüllten Geschenkesack.

Nutzen Sie die Gelegenheit, sich über die Aktivitäten des Kreisverbandes zu informieren und verbringen Sie mit uns gemeinsam einen schönen Sonntagnachmittag. Über Kuchenspenden und eine zahlreiche Teilnahme würden wir uns freuen.

Der Vorstand

Plakat Einladung

„Das war Spitze!“ – 30 Jahre Trachtengruppe des Kreisverbandes Esslingen

Dieses Fazit konnte nach den Feierlichkeiten zum 30-jährigen Bestehen der Trachtengruppe Esslingen/Wendlingen der Banater Schwaben gezogen werden. Zelebriert wurde der runde Geburtstag am 06. Oktober mit einem Festnachmittag und anschließendem Ball im Treffpunkt Stadtmitte in Wendlingen.

„Heute feiern wir ein großes Fest – 30 Jahr die Gläser hebt. Denn bei Blasmusik und Tanz haben wir so viel erlebt.“ So wurde zu den Klängen der Polka „Vogelwiese“ der Festnachmittag singend und tanzend eingestimmt.

Jugendgruppe Esslingen und Trachtengruppe München tanzen gemeinsam

Zuvor durften die „Original Banater Dorfmusikanten“ den Nachmittag musikalisch eröffnen. Nach der Begrüßung der Gäste durch den Vorsitzenden des Kreisverbandes Herbert Volk und einer Betonung der wichtigen Rolle der Trachtengruppe für das Wirken des Kreisverbandes wurden anschließend fünf Mitglieder der Trachtengruppe durch den Bundesvorstand und den Kreisverband für ihren langjährigen Einsatz für die Trachtengruppe mit einer Ehrenurkunde geehrt: Renate und Arnold Krispin, Helga Schutz sowie Sabine und Peter Kobsa. Nach dem Grußwort des Bürgermeisters der Stadt Wendlingen Steffen Weigel, in dem er die Bereicherung des kulturellen Lebens der Stadt Wendlingen durch die Trachtengruppe und deren Beitrag zur Vereinsjugendarbeit betonte, konnte das musikalische und tänzerische Programm der Trachtengruppen beginnen.

Eine besonders große Freude war es für uns, dieses Geburtstagsfest mit unseren langjährigen Freunden aus München zu feiern. Die Trachtengruppe München der Banater Schwaben war als Gastgruppe zu diesem besonderen Fest eingeladen und hat das Programm mitgestaltet.

Sowohl die Kinder- als auch die Jugendliche der Trachtengruppe KV Esslingen, zeigten an diesem Nachmittag neue und bekannte Volkstänze, die zum Teil vom eigens für diesen Anlass gegründeten „Volksmusik Quartett“ begleitet wurden. Das Quartett bestand aus Mitgliedern der Jugendgruppe und wir hoffen, dass wir sie in Zukunft noch öfter spielen hören.

Kindertänze begleitet vom Volkmusi-Quartett

Zu einem solchen Festakt werden natürlich viele Ehrengäste geladen. Leider konnten nicht alle persönlich teilnehmen und sendeten ihre Grußworte in Briefform zu. „Ich habe mich darüber […] gefreut, dass eine Trachtengruppe ein 30-jähriges Jubiläum feiern kann und, dass dank einer konsequenten Kinder- und Jugendarbeit sowohl die Trachtengruppe als auch der Kreisverband zuversichtlich in die Zukunft schauen können.“ schrieb Peter- Dietmar Leber, der Bundesvorsitzende der Landsmannschaft der Banater Schwaben an die Trachtengruppe. Er wurde von Harald Schlapansky als stellvertretender Bundesvorsitzender vertreten. Auch Ehrengäste der Dachverbände waren anwesend. Gratuliert wurde der Trachtengruppe vom djo-Deutsche Jugend in Europa, Landesvorsitzenden Hartmut Liebscher, der anlässlich des Geburtstages ein Wochenende im djo Haus „Südmähren“ in Ehningen schenkte, und dem Landesvorsitzenden der Heimat- und Trachtenverbände in Baden-Württemberg Reinhold Frank, der es sich nicht hat nehmen lassen, trotz Terminüberschneidungen der Trachtengruppe Grußworte zu überbringen. Weitere anwesende Ehrengäste waren der Landesvorsitzende der Banater Schwaben Baden-Württemberg Josef Prunkl, die Mitglieder des Bundes- und Landesvorstandes Christine Neu, Richard Jäger und Werner Gilde mit Ehepartner, HOG- und Kreisvorsitzende, sowie Mitglieder des DBJT Vorstandes, aber auch unsere Freunde von der Egerländer Gmoi Wendlingen und der Böhmerwälder Spielschar Nürtingen und anderen Verbänden. Dr. Swantje Volkmann, Kulturreferentin für Südosteuropa an der Stiftung Donauschwäbisches Zentralmuseum in Ulm, sowie Walter Tonta, Redakteur der Banater Post, waren ebenfalls anwesend und feierten gemeinsam mit der Trachtengruppe das 30 jährige Bestehen. Natürlich durfte auch Theresia Teichert, als ehemalige Tanzleiterin der Trachtengruppe nicht fehlen.

Die Jugendgruppe mit der Trachtengruppe-Leiterin Renate Krispin und der ehemaligen Tanzleiterin Theresia Teichert

Patrick Polling, Bundesvorsitzender der Deutschen Banater Jugend- und Trachtengruppen (DBJT), führte neben seinem Grußwort, in welchem er die Verbundenheit und Integration der Trachtengruppe in der DBJT hervorhob, eine Ehrung an diesem Nachmittag durch. Harald Schlapansky wurde offiziell verabschiedet und für seine Arbeit als Vorsitzender der DBJT gedankt. Als kleine Überraschung hatten 3 unserer Männer eine a cappella Version des Liedes „Die Fresch“, Haralds heimlichem Lieblingslied, einstudiert und vorgetragen.

Das Ständchen „Die Fresch“ für Harald Schlapansky

Natürlich nutzte auch Renate Krispin, Gruppenleiterin der Trachtengruppe seit deren Gründung, die Gelegenheit um Allen zu danken, die in den letzten 30 Jahren zum Bestehen der Trachtengruppe beigetragen haben und dies immer noch tun. Sie ist „stolz auf alle ihre Tanzgruppenkinder. Jeder hat seine Stärken und es ist immer schön zu sehen, wie sie sich entwickeln.“ Die jüngsten Mitglieder durften dabei die neuen Vereins-Polo-Shirts vorstellen. Der Schriftzug „wo tanzen verbindet“ soll das Tanzen als verbindendes Element in der Gruppe wiederspiegeln. Im Anschluss daran, wurden Mitglieder der Trachtengruppe für ihre aktive Arbeit in der Trachtengruppe geehrt, denn welcher Anlass hätte besser gepasst als dieser? Für fünf Jahre: Anna Lehmann, Elisa Schöffler, Alessia Stahli, Janice Walter und Lars Wild. Zum Dank erhielten sie eine Ehrenurkunde und einen „Sportbeutel“ mit dem Trachtengruppenlogo, welcher ebenfalls anlässlich des Jubiläums kreiert wurde. Für fünfzehn Jahre: Ann-Kathrin Kobsa, sowie Lukas und Johannes Krispin. Diese bekamen für ihre langjährige Treue zusätzlich zum Sportbeutel noch ein Jubiläumsglas, mit Namen der Jubilare und dem Logo der Trachtengruppen. Ebenso wurden noch allen am Jubiläum aktiven Teilnehmern eine Jubiläumsurkunde, sowie ein kleines Dankeschön überreicht.

„Denn bei Blasmusik und Tanz haben wir so viel erlebt.“ Wie im gesungenen Lied hat die Trachtengruppe in den letzten 30 Jahren sehr viel erlebt. Um all diese Erlebnisse und Geschichten festzuhalten, wurde eine Festschrift erstellt. Beim Durchblättern schwelgte der eine oder andere in Erinnerungen und dachte daran zurück, was er oder sie zu dieser Zeit mit der Trachtengruppe Esslingen erlebt hat. Dank vieler Bilder und Gedichte werden die letzten 30 Jahre der Trachtengruppe in der Festschrift wieder lebendig, denn bekanntlich sagen Bilder mehr als tausend Worte. Es ist immer wieder ein Genuss, sie durchzuschauen.

Zwischen den Festreden spielten nicht nur die Original Banater Dorfmusikanten, sondern auch Tanzvorführungen der Trachtengruppe der Banater Schwaben aus München waren zu sehen. Sie präsentierten wunderschöne Tänze, so zum Beispiel den „Sommerabend“, der in der Konstellation ein Junge mit zwei Mädchen getanzt wurde.

Zum Ende des Festaktes wurden von allen Trachtenträgern, begleitet von den Original Banater Dorfmusikanten, die Gemeinschaftstänze der DBJT getanzt und das Lied „Wahre Freundschaft“ gesungen. Hierbei wurde von den Trachtenträgern das Publikum mit eingebunden, so dass ein großer, gemeinsamer Kreis entstand. Es war ein wunderschönes einheitliches Bild und ein krönender Abschluss für diesen Festakt.

Gäste und Trachtenträger singen gemeinsam „Wahre Freundschaft“

Zu einem Geburtstag gehört natürlich auch eine richtige Party. Und so war es nach dem Festakt noch lange nicht vorbei. Zuerst konnte zu den Klängen der „Original Banater Dorfmusikanten“ und anschließend zur Musik der „Schlager(B)engel“ ausgelassen gefeiert und getanzt werden. Auch die Trachtengruppe KV Esslingen heizte der Menge nochmal ein mit einer modernen Showeinlage. Die Kindergruppe tanzte ein Medley aus den Faschingsprogrammen der letzten Jahre und die Jugend einen eigens für diesen Anlass choreografierten Diskofox auf das Lied „Zuckerpuppen“ von Andreas Gabalier. Abschließend tanzten noch einmal alle zusammen mit der Gastgruppe aus München die Polka „Mein Banater Land“.

Diese Gelegenheit nutze nun die Trachtengruppe aus München, um der Trachtengruppe KV Esslingen ihre Glückwünsche zu überreichen und sich für die Einladung zu bedanken. Passend zum parallel stattfindenden Münchner Oktoberfest überreichten sie der Trachtengruppe ein riesiges Lebkuchenherz mit der Aufschrift „So jung kemma nimma zam“ und ein Fass Bayrisches Bier, worüber sich Groß und Klein sehr gefreut haben.

Doch was wäre ein Geburtstag ohne eine Geburtstagstorte. Diese wurde als letztes, großes Highlight am Abend – wie sollte es anders sein – tänzerisch präsentiert. Kinder und Jugendliche tanzten voraus und Elvine Schöffler, unsere  Bäckerin folgte mit der wunderschönen und leckeren Geburtstagstorte. Bei einem gemeinsamen „Happy Birthday“ wurde ein kleines Feuerwerk entzündet.

Alles in allem kann man sagen, das Jubiläum war ein sehr gelungenes Fest und nach einer durchtanzten Nacht, fielen alle an der Organisation Beteiligten glücklich und zufrieden am frühen Morgen ins Bett.

Doch am nächsten Tag hieß es gleich wieder früh aufstehen. Um 9.30 Uhr trafen sich Mitglieder der Gruppe aus Wendlingen und München zum gemeinsamen Frühstück, gefolgt von einer Stadtbesichtigung in der Kreisstadt Esslingen. Die Gruppe aus München sollte einmal die Stadt kennenlernen, die namensgebend für unsere Gruppe aus Wendlingen ist. Denn die Trachtengruppe ist bei den anderen Gruppen der DBJT nur bekannt als „die Esslinger“.

Bei schönstem Sonnenschein gab es eine kleine von Mitgliedern der TG KV Esslingen durchgeführte Stadtführung und einen gemeinsamen Fußmarsch auf die Esslinger Burg. Die Aussicht war atemberaubend und so wurde bei einem Getränk ausgelassen die Zeit zusammen ausgelassen genossen.

Danke an alle, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben, dem Vorstand des Kreisverbandes Esslingen und dem gesamten Organisationsteam: dem „D`r Schwowe Club“ und seinen fleißigen Helfern, den Eltern der Trachtengruppe, Kirsten Wild für die schöne  Raum-  und Tischdekoration, den Kuchenspendern und dem Foto- und Videoteam. Danke an alle Gäste, die dieses Event unvergesslich gemacht haben. Für alle Teilnehmenden war es ein erfolgreiches Festwochenende und wir freuen uns auf die nächsten 30 Jahre mit der Trachtengruppe KV Esslingen die in Wendlingen zuhause ist.

Alle Mitwirkenden an dem Jubiläum gemeinsam mit Ehrengästen

(Bericht für die „Banater Post“ von Anna Lehmann)

Jubiläumsfeier
„30 Jahre Trachtengruppe Kreisverband Esslingen/Wendlingen“

Einladung zur Jubiläumsfeier

Liebe Vereinsfreunde und Wegbegleiter,

Liewi Leit, ich will eich saan,
wie mir vor 30 Johr angfang han.
Im Bürgerhaus in Ruit dort owe
Han sich unser junge Schwowe mol getroff
Un han beschloß an jenem Ort

„Unser Tradition – die fiehr mer fort!“

Am 27.08.1988 trafen sich junge Banater Schwaben und Siebenbürger Sachsen auf Initiative von Helmuth Volk im Bürgerhaus Ostfildern/Ruit und gaben den Startschuss für ein Projekt, auf dessen spannende Geschichte mit vielen Höhen und Tiefen, wir nun  zurückblicken können.

Viele von Euch haben den Trachtenverein geprägt und begleitet – dafür ein großer Dank.

Lasst uns gemeinsam am 06.10.2018 auf weitere erfolgreiche Jahre der Trachten- und Traditionspflege anstoßen!!!

Renate Krispin                                                            Herbert Volk
Gruppenleiterin                                                          Vorsitzender
Trachtengruppe der Banater                                  Kreisverband Esslingen der
Schwaben KV Esslingen                                           Landsmannschaft der Banater Schwaben

 

Plakat zur Jubiläumsfeier

Unentwegt für seine Landsleute im Einsatz

Unser Landsmann Johann Hoch

Der Kreisverband Esslingen und die Heimatortsgemeinschaft Traunau trauern um ein verdientes Mitglied. Unser Landsmann Johann Hoch verstarb am 24. Juli 2018 nach schwerer Krankheit.

Johann Hoch war ein tatkräftiger Mitarbeiter unseres Verbandes, der in der HOG Traunau, im Kreisverband Esslingen sowie im Landesverband Baden-Württemberg mitwirkte. Jahrzehntelang brachte er sich ehrenamtlich in die Vereinsarbeit ein und erwarb sich dabei große Verdienste um die Gemeinschaft der Banater Schwaben.

Der in Traunau geborene Verstorbene arbeitete zuerst als Busfahrer und die letzten zehn Jahre vor seiner Ausreise als Fahrlehrer in Arad. Nach seiner Ausreise 1984 fand er eine Arbeitsstelle bei der Firma Daimler in Stuttgart, wo er bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahre 1993 tätig war.

Gleich nach seiner Ankunft in Deutschland engagierte er sich in der Landsmannschaft-lichen Arbeit und wurde 1985, beim 4. Traunauer Heimattreffen in den Vorstand der HOG gewählt.

In diesem wirkte er 22 Jahre mit, davon 16 Jahre als Kassier.
Sein Wissen um die „Tronauer“ Verhältnisse war auch bei der Herausgabe von Publikationen durch die HOG gefragt. Er wirkte im Arbeitskreis zur Erstellung des 1989 erschienen Heimatbuches mit, bei der Gestaltung des Bildbandes „Traunau in Wort und Bild“ war er die federführende Kraft. Er hat die mühevolle Arbeit von Kopieren Sortieren und Erfassen der Bildtexte übernommen. Durch seine guten Beziehungen, die er nach Rumänien hatte, konnte Johann Hoch Daten für das Familienbuch Traunau aus dem Staatsarchiv in Bukarest für die Jahre 1852 bis 1926 und einen weiteren Rest aus dem Staatsarchiv in Arad beschaffen. Das Familienbuch des Arbeitskreises konnte dann 2013 erscheinen.

Es war Johann Hoch der 2002 nach über zwanzig Jahren Abwesenheit die erste Reise nach Traunau, plante und organisierte. Es folgte eine Reise mit zwei modernen Reisebussen und 86 Traunauer Landsleuten, bei denen nach so vielen Jahren der Abwesenheit die Anspannung groß war. Beim Festempfang der Gemeindeverwaltung sprach er im Namen der Besucher – in rumänischer Sprache – die Dankesworte.

Bei verschiedenen Veranstaltungen der HOG Traunau, bei Heimattreffen, Wallfahrten, wirkte er aktiv mit.

Im Kreisverband Esslingen übernahm Landsmann Johann Hoch 1994 die Leitung des Kreisver­bandes, welche er 15 Jahre, bis 2009 innehatte. Unterstützt von seinen Vorstandskollegen konnte er die erfolgreiche Arbeit des 1985 gegründeten Kreisverbandes fortführen.

Johann Hoch war die Unterstützung der Landsleute bei der Integration in die neue Heimat ein wichtiges Anliegen. Für die Landsleute im Banat und für die durch die Landsmannschaft einge­richteten sozialen Einrichtungen, hat der Kreisverband in Zusammenarbeit mit der Landesge­schäfts­stelle Baden–Württemberg der Landsmannschaft Hilfsgüter wie Lebensmittel, Medika­mente, medizinisch-technische Geräte, Rollstühle, Gehhilfen mit Hilfstransporten nach Rumänien gebracht.

Eine besondere Aufmerksamkeit wurde 1995 dem Schreckensjahr 1945 gewidmet: 50 Jahre seit der Deportation in die russischen Arbeitslager vom Donbass bis in den Ural. Bei der Gedenkfeier in München hat der Kreisverband mit seiner Laiengruppe unter der Leitung von Johann Hoch, das Kurztheater in fünf Bildern „Warum? Verzeihen aber nicht vergessen! – 50 Jahre Verschleppung nach Russland“ aufgeführt, das bei den Zuschauern Lob und Anerkennung fand.

Gut angenommen wurden die von Johann Hoch organisierten jährlichen ein- oder mehrtätigen Ausflüge. Reiseziele waren Rheintal, Ehrwald mit Zugspitze, das Berchtesgadener Land, die Wachau und Wien, Südtirol, Kärnten mit Wörthersee, Bregenzerwald, das schöne Elsass, Herrischried, Würzburg, Altötting, Ulm, Freiburg und Schwarzwald.

Die Trachtengruppe war auch unter Johann Hoch das Aushängeschild des Kreisverbandes.
Jährlich wurden unter seiner Leitung die großen geselligen Veranstaltungen – Faschingsball, Kathreinenball und die Weihnachtsfeier – mit zahlreichen Gästen durchgeführt.

Johann Hoch wirkte auch einige Jahre im Vorstand des Landesverbandes Baden–Württemberg der Banater Schwaben mit.

All diese Ehrenämter musste Johann Hoch zwischen den Jahren 2007 und 2009 nacheinander aus gesundheitlichen Gründen aufgeben.

Für all seine im Ehrenamt erbrachten Leistungen wurde Johann Hoch durch den Kreisverband, die Heimatortsgemeinschaft Traunau und den Bundesvorstand der Landsmannschaft der Banater Schwaben mehrfach geehrt. Im Jahre 1998 wurde er mit der Verdienstmedaille der Landsmannschaft in Gold ausgezeichnet und 2002 erhielt er anlässlich des Heimattages in Ulm den Ehrenbrief der Landsmannschaft. Der Kreisverband Esslingen dankte seinem langjährigen Vorsitzenden im Jahre 2009 mit der Ernennung zum Ehrenvorsitzenden.

Johann Hoch wirkte nicht nur durch seine Verbandstätigkeit, auch sein Hobby – das Sammeln von Briefmarken, Ansichtskarten und postalischen Belegen – hatte immer einen Bezug zum Banat. Seine Sammlungen sind wahre Schatzkästen. Er hat auch entscheidend bei der Herausgabe von Sonderbriefmarken der rumänischen Post mit Persönlichkeiten der Banater Schwaben mitgearbeitet.

Für all diese Leistungen sind wir unserem Landsmann Johann Hoch sehr dankbar.

Die Landsmannschaft der Banater Schwaben und seine Landsleute werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren.

Vorstand der HOG Traunau
Vorstand des Kreisverbandes Esslingen

„Erinnerungen ans Banat“ – Schwowische Nomittach in Wendlingen

Zum „Schwowische Nomittach“ mit Erinnerungen ans Banat hatte der Kreisverband Esslingen am 1. Juli 2018 nach Wendlingen am Neckar eingeladen.

Nachdem der Vorsitzende Herbert Volk alle Gäste in der Stadthalle willkommen geheißen und begrüßt hatte, übergab er das Mikrofon an die „Lustigen Schwaben“.
Unter dem Motto „Leit wie schnell die Zeit vergeht“ versprachen die Gäste aus Leimen ein buntes und abwechslungsreiches Programm.

„Wir sind die lustigen Schwaben und weit und breit bekannt, wir pflegen unser Brauchtum aus unserem Heimatland. Ihr werdet euch jetzt fragen, was haben wir für’n Ziel – dies alles weitergeben, bedeutet uns sehr viel.“

Mit Gedichten, Gesang und vielem mehr sollten bei den Gästen sowohl Erinnerungen an die alte Heimat aufgefrischt aber auch deren Kindern und Enkelkindern auf unterhaltsame Art und Weise gezeigt werden, weshalb das Leben im Banat einst so schön war.

Im ersten Programmteil erinnerte die Gruppe unter der Leitung von Anna Lang mit Liedern und Gedichten ans Banat. Dabei wurde in den vorgetragenen Versen und altbekannten Melodien die Sehnsucht nach der alten Heimat auf und vor der Bühne deutlich spürbar. „Heimat ist ein kurzes Wort, in dem soviel steckt“, sagte eine Sängerin. Im anschließenden Lied wurde dieser Gedanke aufgegriffen: „Fern im schönen Banaterland, waren wir einst daheim, (…). Wir denken oft und gern zurück, an unser Jugend größtes Glück, an unseren schönen Heimatort, warum nur sind wir von dir fort? (…) So ab und zu da keimt sie auf, die Sehnsucht nach dem Elternhaus. Der Drang zu spür`n wo wir geboren, den Schmerz zu fühl`n was wir verloren.“

Die Sehnsucht nach der Heimat ist allgegenwärtig, auch wenn die Banater Schwaben in Deutschland wieder ein neues Zuhause gefunden haben, aber „Leute jetzt heißt`s nicht verzagen, wir sind jetzt hier, doch wir sind Schwaben“, aber es ist nicht dasselbe. „Uns´re Ahnen sind vom Schwabenland einst gezogen in ein fremdes Land, und sie schafften hier mit Pflug und Hand, mit viel Fleiß und Schweiß, ein schönes Heimatland.“ Bei all dem, hielten sie „hoch in Ehren der Ahnen Brauch und Sitte“. Doch Kriege haben viel zerstört, „wir waren plötzlich Feinde im einst so schönen Heimatland. Wen wundert’s dass wir zogen voll Hoffnung in das Mutterland, wir hatten keine Zukunft mehr im Banater Land.“ Die Vertreibung sei das Schicksal gewesen, doch jetzt danken „die Ex-Banater Gott dem Vater“ für die Freiheit, denn sie wollen nur eins, in Frieden leben.

Während im ersten Teil die Sehnsucht an die alte Heimat geweckt wurde und so manche Träne floß, sorgte der zweite Programmteil eher für den ein oder anderen Lacher. Dazwischen durften sich Darsteller und Zuschauer bei Kaffee und vielen selbstgebackenen Kuchen aber erst einmal stärken.

Im zweiten Teil nahmen die „Lustigen Schwaben“ die anwesenden Zuschauer dann mit auf eine Zeitreise. Begonnen hat dabei alles mit der Taufe. Der Täufling, gebettet in ein reich besticktes Kissen, wurde von der der Taufpatin durch den Saal getragen, während der Taufpate Süßigkeiten unter den Gästen verteilte. Es folgte die Schulzeit. Diese war anders als heute – geprägt von Schuluniformen, strengen Lehrern und so mancher Ohrfeige. Aber, obwohl damals „so Manches dernewe wor“, so haben alle dabei doch auch viel fürs weitere Leben gelernt. Natürlich durfte auch das Schlachtfest bei der Reise nicht fehlen. Denn „frieher han die Leit jede Herbscht gschlacht, Allerhand gutes vum fetti Schwein gemacht. Speck, Werscht un Kriewe ausgebroot. Schmeerkrapple geback  – ohni gfroot.“ Heute dagegen müssten alle mehr auf ihre Gesundheit achten. Speck, Wurst und Bier sind vom Arzt verboten, stattdessen sollten Wasser, Magermilch und Sport auf dem Programm stehen. Aber auch dafür hatten die „Lustigen Schwaben“ einen guten Rat „ Mr kann jo morje mit dr armselich  Koscht weitermache, deswege brauch mr sich heit net de Owed verkrache.“ Doch nicht nur das gute Essen, auch die Kirchweih mit den prächtigen Trachten und dem mit bunten Bändern geschmückten Rosmareinstrauß wurden thematisiert. So manche Liebe begann beim Kirchweihfest. Doch rote Rosen reichten nicht aus, um ein Mädchen für sich zu gewinnen. Der Anwärter musste mehr als nur gut tanzen können. Er musste sein Mädchen vor allem lieben, unabhängig von Reichtum oder Stand. Dann hieß es „hoch im Turme läuten Glocken und sie verkünden allen laut, heut’ ist Hochzeit und sie ist die schönste Braut.“

Auch die Ausreise nach Deutschland war ein wichtiges Thema. Denn „Zeiten kommen und die Zeiten geh´n“ und so mussten die Banater Schwaben ihre Heimat im Donauraum wieder verlassen. „Der Zug der fängt zu fahren an, wir fahren in ein fremdes Land. Zu dir Banat sag ich jetzt nun ade (…) vergessen werden wir dich nie.“ Ihr Haus, ihre Lieben ließen sie zurück. Ihr einziger Besitz, ihr Hab und Gut – ein Koffer und eine 75 Kilogramm große Kiste. Nicht viel, um ein neues Leben zu beginnen. Heimweh war dabei der stete Begleiter auf ihrer Reise ins Unbekannte. Heute haben alle in Deutschland eine neue Heimat und Freunde gefunden. „Heit weß ich`s un sin glicklich driwwer, des Gfiehl geht nimmer mer voriwwer, ich wes heit wo mei Heimat is ich wes es sicher, ich wes es g`wiss, Heimat is to wo mei Liewe sen, Heimat is to wo ich klicklich sen, Heimat is to wo ich finn mei Ruh, for immer mach mei Aue zu.“

Die „Lustigen Schwaben“ hatten übrigens nicht zu viel versprochen, die Zeit verging wie im Fluge. Das Publikum dankte es ihnen mit tosendem Applaus und so mancher Träne der Rührung. „Wir pflegen unsere Tradition und möchten sie weitergeben. Bei solchen Liedern und Gedichten über die Heimat, da kullern einfach die Tränen…“, sagte Anna Lang.

Den Nachmittag beschloss die Donauschwäbische Blaskapelle aus Pforzheim unter der Leitung von Franz Weinhardt, zu deren Klängen die Trachtengruppe Leimen verschiedene Volkstänze präsentierte. Im Anschluss durften alle Gäste bei zünftiger Blasmusik auch selbst das Tanzbein schwingen und den „Schwowische Nomittach“ mit Walzer und Polka ausklingen lassen.

Die „Lustigen Schwaben“ und die „Donauschwäbische Blaskapelle Pforzheim“ (Photo: Ines Szuck)

Aber was wäre eine solche Veranstaltung ohne all die fleißigen Menschen, die im Hintergrund vorbereiten, auf- und abbauen und natürlich währenddessen mitarbeiten? An dieser Stelle gilt der Dank nicht nur den Darstellern auf der Bühne, sondern vor allem den Menschen hinter den Kulissen, der Trachtengruppen Esslingen, dem Schwowe Club, den Kuchenspenderinnen, einfach Allen, die im Hintergrund mitgeholfen und damit zum guten Gelingen der Kulturveranstaltung beigetragen haben. Nochmals ein herzliches Dankeschön.

(Artikel für die „Banater Post“ von Ines Szuck)

Weitere Photos von Ines Szuck zum Kulturnachmittag finden Sie >>>hier.

 „Erinnerungen ans Banat“ –
Schwowische Nomittach in Wendlingen
(01. Juli 2018, Treffpunkt Stadtmitte Wendlingen)

Unter dem Motto „Erinnerungen ans Banat“ lädt der Kreisverband Esslingen alle Landsleute und Freunde ganz herzlich zu einem „Schwowische Nomittach“ am 1. Juli 2018 um 14 Uhr nach Wendlingen am Neckar, Treffpunkt Stadtmitte, Am Marktplatz 4, ein.

Passend zum Motto erwartet sie ein buntes und abwechslungsreiches Programm, gestaltet von den „Lustigen Schwaben“ aus Leimen und der „Donauschwäbischen Blaskapelle Pforzheim“. Mit Gesang, Tanz und vielem mehr möchten unsere Gäste unter der Leitung von Anna Lang mit ihrem Programm „Leit, wie schnell die Zeit vergeht“ sowohl Erinnerungen an die alte Heimat auffrischen aber auch den Kindern und Enkelkindern auf unterhaltsame Art und Weise zeigen, was das Leben im Banat so schön gemacht hat. Auch der ein oder andere Lacher darf dabei nicht fehlen.

Die „Lustigen Schwaben“

Den Nachmittag beschließt die Blaskapelle aus Pforzheim unter der Leitung von Franz Weinhardt, zu deren Klängen die Trachtengruppe Leimen auch einige Volkstänze präsentiert.

Donauschwäbische Blaskapelle Pforzheim

In der Pause dürfen sie sich auf selbstgebackenen Kuchen, Kaffee und Getränke freuen. Für ihre zahlreichen Kuchenspenden sind wir dankbar. Bitte melden sie diese bei Familie Lauth (Tel. 07158 / 70 99 91).

Der Eintritt beträgt  5,- Euro, darin enthalten ist ein Gutschein für ein Stück Kuchen und eine Tasse Kaffee.

Platzreservierungen können sie wie gewohnt bei Familie Schiwanowitsch (Tel. 07024/3178) durchführen.

Wir freuen uns auf ihr Kommen.

Der Vorstand

Eine Reise um die Welt –
Faschingsball beim Kreisverband Esslingen

Was haben Indianer, Cancan Tänzerinnen und afrikanische Ureinwohner gemeinsam und vor allem, was verbindet sie mit dem Kreisverband Esslingen? Wenig bis gar nichts?
Weit gefehlt. Was genau das zu bedeuten hatte, sollten die Gäste des traditionellen Faschingsballs der Banater Schwaben des KV Esslingen noch früh genug erfahren.

Nachdem der Kreisvorsitzende Herbert Volk die bunt verkleideten Gäste am Samstag, den 10. Februar in der Stadthalle in Wendlingen willkommen geheißen und begrüßt hatte, übernahm Elisa Schöffler das Mikrofon: „Meine sehr verehrten Damen und Herren, hier spricht ihre Flugbegleiterin. Ich heiße Sie herzlich willkommen an Bord der Faschings-Airline des KV Esslingen auf unserem Weltreiseflug.“

Und der hatte es in sich. Zunächst erfolgte die obligatorische Sicherheitseinweisung, bei der darauf hingewiesen wurde, dass der Saal zwei Notausgänge habe und bei eventuellen Panikattacken, aufgrund der atemberaubenden Darbietungen, bei Bedarf Sauerstoffmasken zur Verfügung gestellt würden. Ebenso wurde sichergestellt, wie bei eingeschlafenen Beinen, die durch das Sitzen bei Langstreckenflügen durchaus vorkommen können, zu reagieren sei. Am besten kämpfe man dagegen an, indem man kräftig das Tanzbein schwinge. Bei der flotten Musik der „Primtaler“, die den ganzen Abend für ordentlich Stimmung sorgten, war dies auch kein Problem.

Doch zurück zum Flug. Gemäß dem Reiseplan steuerte die Faschings-Airline ihr erstes Ziel an und landete planmäßig in Nordamerika. Dort wurden die Gäste, Entschuldigung, Passagiere bereits von den Indianern erwartet. Die jüngsten Mitglieder der Trachtengruppe, die Kindergruppe 1, empfing die Gäste mit typischem Indianerruf und farbenfrohen Kostümen. Auch ein Tipi (Indianerzelt) und der kunstvolle Marterpfahl durften nicht fehlen. Dieser stand auch im Mittelpunkt des Geschehens, denn ein Cowboy wurde an den Marterpfahl gebunden und sogleich ein Siegestanz aufgeführt. Die Gäste waren begeistert und dankten den kleinen Indianerinnen und Indianern mit viel Applaus.

Kindergruppe 1 beim Siegestanz um den Marterpfahl

Viel Zeit zum Verschnaufen blieb jedoch nicht, denn schon ging die Reise weiter. Nachdem sich die Flugbegleiterin des Vertrauens rückversichert hatte, dass alle den Aufenthalt bei den Indianern wohlbehalten überstanden hatten, stimmte sie die Gäste auf das nächste Reiseziel ein – Südamerika. Denn dort wurden sie bereits von den jungen, lebensfrohen Tänzerinnen erwartet. Einen guten Rat gab Elisa Schöffler den Gästen noch mit: „Schnallen Sie sich für die Tanzvorführung am besten ab, es könnte sein, dass sie mitgerissen werden.“ Und Elisa hatte nicht zu viel versprochen. Ob Cha-Cha-Cha oder Rumba, bei lateinamerikanischen Klängen zeigte die Kindergruppe 2 ihr Können und erntete dafür tosenden Applaus. Nach diesem spektakulären Auftritt traten alle gemeinsam den Weiterflug nach Afrika an.

Es folgte eine letzte Durchsage der Flugbegleiterin: „Erschrecken Sie bitte nicht vor den Ureinwohnern des Dschungels…“ Und diese hatten es in sich. Als muskelbepackte Männer im Lendenschurz und in sexy Fellkleider gehüllte Frauen, mit Speeren bewaffnet, stürmte die Jugendtanzgruppe auf die Bühne und rockte mit einer grandiosen Choreografie den Saal. Es folgte das erste große Finale. Die Kindergruppen liefen mit Fahnen aller Länder der Welt ein und tanzte dann gemeinsam mit der Jugendgruppe zu den Klängen von Waka Waka (This Time for Africa). Das Publikum war restlos begeistert, nichts hielt die Gäste mehr auf den Stühlen. Mit nicht enden wollendem Applaus forderten sie eine Zugabe.

Kinder- und Jugendgruppe beim gemeinsamen ersten großen Finale

Nach einer kurzen Verschnaufpause führte die Reise von der Küste Afrikas über den Ozean in den Orient. Eine besondere Attraktion war die Präsentation der „tanzenden Diamanten“ aus Oberboihingen – es war mucksmäuschen still im Saal, lediglich ein oh und ah war gelegentlich zu hören. Die fünf jungen Bauchtänzerinnen zogen mit ihren gekonnt und elegant geschwungenen Hüften die Gäste in ihren Bann und wurden mit tosendem Beifall belohnt.

Eine besondere Freude bereitete der Besuch einer Abordnung der Narrenzunft Wendlingen – die Wen(U)boi – mit ihrem Zeremonienmeister Lothar Schindler, der vom Kreisvorsitzenden Herbert Volk herzlich willkommen geheißen wurde. Der Zeremonienmeister ließ es sich seinerseits nicht nehmen auch ein paar Grußworte an die Gäste zu richten und den zünftigen Wendlinger Narrenruf zu üben. Außerdem stimmten er und seine Narrenschar Narrenmarsch der Wen(U)boi an und begeisterte damit die Gäste. Musikalisch begleitet wurde die Narrenschar übrigen von Lukas Krispin am Akkordeon, der im Vorfeld bereits mit den Wen(U)bois traditionell am Faschingssamstag durch Wendlingens Geschäfte gezogen war.

Zurück in Europa landete die Faschings-Airline in Paris. Dort erwarte die Gäste bereits das Moulin Rouge und seine Cancan-Tänzerinnen. Sexy mit einem Hauch Verruchtheit zeigten die Mädels der Jugendgruppe ihr Können. Zu Jacques Offenbachs Klängen des so genannte „Höllen-Cancan“ heizten sie dem Publikum mit den typischen hohen Beinwürfen und Spagatsprüngen kräftig ein.
Von Frankreich führte der Flug schließlich nach Moskau, wo die Jungs der Jugendgruppe die Gäste mit russischen Folkloretänzen und so machen akrobatischen Figuren in Atem hielten. Besonders beeindruckend war das große Finale, bei dem die Jugendgruppe zu den Klängen „Moskau“ von Dschingis Khan nochmals alle Register ihres tänzerischen Könnens zog und dafür tosenden Applaus erhielt. Das große Finale stellte auch das Ende des Langstreckenflugs und damit auch das Ende der Weltreise dar.

Spätestens in diesem Moment hatte sich die vielen Stunden harter Arbeit und die wochenlangen Proben gelohnt, denn das Publikum bedankte sich für die Weltreise und das gelungene Zusammentreffen verschiedenster Kulturen mit lang anhaltendem, nicht enden wollendem Applaus.

Gruppenfoto der Trachtengruppe Esslingen/Wendlingen

Kulinarisch kamen die Gäste auch dieses Mal auf ihre Kosten, ob Salat, Schmalzbrot, Wurst oder Schnitzel, hungrig musste dank unseres Küchenteams keiner nach Hause gehen. Und wer noch Lust auf Nachtisch hatte, der gönnte sich ein Stück, der allseits beliebten „Dobosch-Torte“.

Aber was wäre ein solcher Abend ohne all die fleißigen Helfer, die im Hintergrund vorbereiten, auf- und abbauen und natürlich während des Abends mitarbeiten? An dieser Stelle gilt der Dank nicht nur den Darstellern auf der Bühne, sondern vor allem den Menschen hinter den Kulissen – ein herzliches Dankeschön an alle die zum guten Gelingen der ersten großen Veranstaltung in diesem Jahr beigetragen haben.

Mit Tanz, Musik und guter Laune ging die Veranstaltung bis weit nach Mitternacht.

(Artikel für die „Banater Post“ von Ines Szuck)

Weitere Photos zum Faschingsball von Ines Szuck finden sie >>> hier.

 

🌍✈️ Faschingsball in Wendlingen
(10. Februar 2018, „Treffpunkt Stadtmitte“)

Am 10. Februar werden wir – mit Livemusik, Showtanz und atemberaubenden Gästen – am Faschingssamstag mit euch Fasching feiern mit dem Thema „Eine Reise um die Welt„!

Den ganzen Abend unterhalten „DIE PRIMTALER„.

Die Verköstigung aus einer Sterneküche fehlt natürlich auch nicht!

Wir freuen uns auf eine vielseitige Kostümauswahl, die genau so bunt wie unser Programm ist!

Man kommt zum Ball nicht nur zum tanzen, sondern um auch mal wieder unter seinen Landsleuten zu sein, Freunde zu treffen oder neue Leute kennenzulernen!

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Die Tanzgruppe freut sich auf euren zahlreichen Besuch !!!