Berichte TG 2013

Schlittschuhlaufen
(20. Dezember 2013)

Am 20.12.2013 war die Tanzgruppe Esslingen noch einmal gemeinsam vor Weihnachten Schlittschuhlaufen!

Mit viel Spaß auf der Eisfläche wurde gelacht und rumgealbert ! Die Zeit wurde genutzt sich auszutauschen und mal nicht zu tanzen. Für die unter uns die noch nicht so sicher auf dem Eis waren, haben wir uns Zeit genommen und es jedem beigebracht.

Beim Schlittschuhlaufen

Beim Schlittschuhlaufen

Obwohl wir zur Zeit der Kinderdisko da waren, hat uns das nicht daran gehindert, Spaß zu haben !

(Bericht von Patricia Stephan)

Photos dazu finden Sie >>>hier.

 

Weihnachtsbastelnachmittag
(13.12.2013)

Am Freitag den 13.12.13 fand unser Weihnachtsbastelnachmittag statt.

Um alle auf Weihnachten einzustimmen, gab es am Anfang eine kleine Geschichte in derAnna am Abend vor dem 1. Dezember einen kleinen lebendigen Engel in ihrem Adventskalender findet und von dieser Begegnung träumt.

Nach der Geschichte bastelten und verzierten die Kinder aus buntem Tonkarton tolle Weihnachtskarten, die als Weihnachtspost verschickt wurden. Sie klebten auch selbstgestaltete Schneemänner auf eine Rolle, diewir später mit Süßigkeiten füllten.

Die fleißigen Bastler

Die fleißigen Bastler

 

Schöne angefertigte Weihnachtsgeschenke

Schöne angefertigte Weihnachtsgeschenke

Die Kinder bastelten mit viel Freude und Kreativität und gingen dann fröhlich in die Weihnachtferien.

(Bericht von Ann-Kathrin Kobsa)

Mehr Bilder zum Event gibt es >>hier<<

Weihnachtsfeier des Kreisverbandes Esslingen
(8. Dez. 2013 im Kath. Gemeindezentrum Wendlingen)

Zur Weihnachtsfeier des Kreisverbandes am 8.12. im kath. Gemeindezentrum Wendlingen konnten 100 Landsleute und Freunde begrüßt werden. Im festlich dekorierten Gemeindesaal stärkten sich die Gäste zuerst bei Kaffee und den zahlreichem mitgebrachten selbstgebackenen Kuchen.

Das Weihnachtsprogramm wurde von der Kinder- und Jugendgruppe gestaltet. Sie spielten das Theaterstück “In den Sternen lag das Glück“ frei nach dem Märchen „Sterntaler“ der Gebrüdern Grimm. Ob als Darsteller, Helfer hinter den Kulissen oder als Musiker, welche die Handlung musikalisch untermalten trugen alle Gruppenmitglieder zum Gelingen der Vorstellung bei. Die Kulissen, Requisiten und Kostüme wurden mit Unterstützung der Erwachsenen gemeistert. Der Applaus der begeisterten Zuschauer war Dank für diese tolle Leistung.

Anschließend kam ein mit vielen Geschenken beladener Nikolaus zur Tür herein. Er belohnte alle anwesenden Kinder mit einem schönen Päckchen. Man hatte ihn schon sehnlichst erwartet und die Augen der Kleinen strahlten bei seinem Anblick. Bereitwillig haben sie dem Nikolaus Gedichte vorgetragen oder Lieder gesungen. Es kam auch der Kleinste zu Wort. Der Nachmittag wurde von vielen schönen und besinnlichen Weihnachtsliedern begleitet.

Die Kinder mit dem Nikolaus bei der Weihnachtsfeier

Die Kinder mit dem Nikolaus bei der Weihnachtsfeier

Herzlichen Dank allen Mitwirkenden: den Kindern, Jugendlichen und den Eltern die die Kinder unterstützt haben. Dank auch allen anderen Helfern, die entweder in der Küche Hand angelegt oder bei den Auf- und Abbauarbeiten mit dabei waren!

Weitere Photos zur Weihnachtsfeier finden Sie >>> hier

Die Kinder- und Jugendgruppe wird das Theaterstück ein zweites Mal am 7.01.2014 im Treffpunkt Stadtmitte „MiT“ aufführen.

Wir wünschen allen Freunden und Bekannten eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

(Renate Krispin)

 

Der Herbstball in Wendlingen

Die Jugendgruppe bedankt sich für das HAMMER Publikum und Euer zahlreiches erscheinen (300 verkaufte Plätze) Wir sehen uns ALLE wieder am Faschingsball !!!! Weitere Bilder zum Ball folgen

Mehr Bilder zum Event gibt es >>hier<<

2. Brauchtumsseminar 2013 der DBJT in Unterhub
(8. – 10. November 2013)

„Tanzen, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen“
Ich hatte viel davon gehört, richtige Lobeshymnen, aber vorstellen? Vorstellen konnte ich mir nichts darunter. Ein Wochenende mit knapp 100 Jugendlichen, die alle dem Tanzen verfallen sind und Erwachsene nur eine kleine Minderheit darstellen. Das sollte funktionieren?

170km, 2,5 Stunden Fahrzeit und knapp 10 km Stau und Dauerregen lagen hinter uns, als wir am 8. November gegen halb neun abends endlich in Unterhub ankamen. Selbst der Weg dahin war ein einziges Abenteuer, fernab jeglicher „Zivilisation“, versteckt zwischen Wiesen und Feldern, nur über Feldwege zu erreichen. Der Schwob tät saan: „Dort wu sich Fuchs und Has gut Nacht saan, dort leit der Baurehof.“

Wir, das waren Ann-Kathrin aus Wendlingen und ich, auf unserem Weg zum 2. Brauchtumsseminar 2013 nach Unterhub/Bad Wurzach im Allgäu. Ohne ihre Hilfe, wäre ich vermutlich noch eine ganze Weile suchend umhergefahren. Ann-Kathrin war bereits zum fünften Mal dabei und schon ganz aufgeregt. „Ines, es wird dir gefallen. Da sind so viele tolle Leute. Ich freu mich riesig alle wieder zusehen.“ Ihre Vorfreude konnte ich im ersten Moment nicht wirklich teilen. Ich war zum ersten Mal dabei, kannte bis auf wenige Ausnahmen niemanden und war erst einmal gespannt, was mich die nächsten Tage so erwarten würde.

Als wir bei strömendem Regen endlich ankamen, hatten wir die Begrüßung durch Harald Schlapansky, Bundesvorsitzender der DBJT (Deutsche Banater Jugend und Trachtengruppen) natürlich verpasst. Zum Abendessen kamen wir dagegen genau richtig. Es gab „Gfilldes Kraut“. Das durfte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Ann-Kathrin hatte sich zwischenzeitlich unter die Jugendlichen gemischt, von denen sie herzlich und innig begrüßt worden war.

Da gutes Essen bekanntlich verbindet, kam ich nach kurzer Zeit mit einigen der erwachsenen Begleitpersonen ins Gespräch. Dabei erfuhr ich dann so ganz nebenbei, dass die fleißigen Helfer in der Küche mal eben 540 Krautwickel gemacht oder anders gesagt 20 Kilogramm Hackfleisch und 13 Sauerkrautköpfe verarbeitet hatten. Jeder, der das selbst schon mal gemacht hat, weiß wie viel Arbeit dahinter steckt. Deshalb hier ein herzliches Dankeschön an die Kochgruppe der Tanzgruppe Karlsruhe, die uns während des gesamten Wochenendes kulinarisch versorgte.

Da wir ja nicht nur zum Essen in Unterhub waren, ging‘s nach kurzer Pause auch schon mit dem ersten Programmpunkt los. „Trachtenkunde“, mit viel Geduld erklärten Alwine Zippert, Heidi Müller und Sandra Hirsch das richtige Anlegen, die richtige Reihenfolge beim Anziehen und die Besonderheiten der Kirchweihtrachten aus Billed, Bakowa, Wetschenhausen, Mercydorf und Saderlach, sowie die Kindertracht aus Sanktanna. Dazu konnten sich Jugendliche freiwillig melden und selbst Hand anlegen. „Sinn und Zweck ist es, den Jugendlichen die Handhabung mit der Tracht beizubringen, damit sie beim Anziehen helfen können. Leider ist es oft so, dass wir die Mütter zu den Veranstaltungen nicht mitnehmen können und dann ist jede Hilfe willkommen“, umschrieb Heidi Müller den Grundgedanken hinter dem Vortrag.

Während die Jugendlichen in die „Geheimnisse des Ankleidens der Trachten“ eingeweiht wurden, traf sich im Nebenraum der Arbeitskreis „Kulturprogramm für den Heimattag in Ulm 2014“. Große Ereignisse werfen ihre Schatten bekanntlich voraus und wollen gut geplant sein. In der knapp zwanzigköpfigen Gruppe wurde erklärt, verworfen, geändert, ausgetauscht und viel diskutiert. Ja, es war nicht einfach, aber ich kann sagen, ohne viel verraten zu wollen, ein Besuch der Heimattage 2014 lohnt sich. Das Programm ist mehr als sehenswert. Die Diskussionsrunde des Arbeitskreises war lang und anstrengend und zog sich bis weit nach Mitternacht.

Dass mein erster Abend dann noch so lange werden würde, hätte ich bei meiner Anreise allerdings nicht gedacht. Während die Jugendlichen bereits in ihren Betten schliefen, um fit und ausgeruht für den folgenden anstrengenden Tag zu sein, saßen wir Erwachsenen noch in geselliger Runde zusammen. Da wurden Gitarren, Mundharmonika und Geige gezückt und gemeinsam gesungen und musiziert. Alt und modern, Schlager, Volkslieder oder Rock und Pop, es gab nichts, was ausgelassen wurde. Stunde um Stunde verging und ans Aufhören schien dabei keiner zu denken, ebenso wenig wie ans Aufstehen am nächsten Tag. Mein Tag war lang oder die Nacht kurz, geschlafen habe ich auf alle Fälle nichts. Als das Küchenteam morgens um sieben gut gelaunt das Frühstück vorbereiten wollte und fragte, ob ich noch immer oder schon wieder hier sei, musste ich auch nicht mehr schlafen gehen.

Gestärkt von dem guten und reichhaltigen Frühstück, versammelten sich alle am Samstag in den jeweiligen Seminarräumen, um mit den Kursen zu beginnen. Stefan Ruttner zeigte einigen Jugendlichen und Kindern die Grundschnitte in Walzer und Polka und brachte ihnen dabei den richtigen Schwung beim „Zeppeln“ bei. Melanie Müller war für den Kurs modernes Tanzen zuständig und heizte den Teilnehmern bei flotter Musik mächtig ein. Die DBJT Band unter der Leitung von Günter Kaupa übte fleißig an neuen Liedern.

Peter Schweininger, Leiter der Tanzgruppe Saar aus Ungarn leitete den für mich faszinierendsten und vermutlich anstrengendsten Workshop. Ich dachte an diesem Wochenende ginge es ums Tanzen, dass dafür erst einmal eine knappe Stunde Skigymnastik auf dem Programm stehen würde, war mir neu. Da hieß es hüpfen, Kniebeugen, trippeln auf der Stelle und vieles mehr. Die Begründung kam von Peter selbst: „Bevor wir mit dem Tanzen beginnen, müssen wir erst mal alle Gelenke und Muskeln aufwärmen. Die Gefahr, dass jemand umknickt und sich dabei verletzt ist ansonsten einfach zu groß. Ausserdem ist es gut für die Kondition.“ Und die ist mächtig gefordert, denn das eigentliche Tanztraining kam ja noch. Ann-Kathrin, die es sich nicht nehmen ließ an diesem Workshop teilzunehmen, meinte hinterher nur zu mir: „Ines, ich habe solche Schmerzen in den Oberschenkeln, dass ich nicht mal richtig sitzen kann.“ Mittags wurde zur Stärkung „Krumbirsupp mit Kipfle“ serviert, die sich alle gut schmecken ließen, bevor die Arbeit in den Workshops weiterging. Bei den Kipfeln ließ sich das Küchenteam übrigens nicht lumpen, 546 Stück wurden in liebevoller Handarbeit hergestellt.

Nach den ersten Nachmittagskursen trafen sich alle zur Kaffeepause mit selbst gemachtem Kuchen. So konnten sich alle nochmals stärken und etwas verschnaufen. Die Pause tat mir übrigens auch ganz gut. Nach fast 10 Jahren Auszeit, schwang auch ich, nicht ganz freiwillig, wieder das Tanzbein. Dabei wollte ich doch nur zusehen und fotografieren. Stefan Ruttner fragte nicht lang und meinte auf meine Widerrede nur schmunzelnd: „Kannst zepple? Ja? Also dann kannst tanzen. Die Figuren sag‘ ich dir an.“

Wohl denn. Gesagt, getan. Einen Dank an Stefan, der dieses Experiment wagte. Während die einen tanzten, wirbelten die Anderen schon wieder in der Küche umher und bereiteten das Abendessen vor, Putengeschnetzeltes mit Spätzle und Salat.

Bei mir machte sich so langsam Müdigkeit breit, die durchzechte Nacht steckte mir in den Knochen und so fiel ich sehr schnell an diesem Abend ins Bett. Dadurch verpasste ich leider das Ständchen, das für Johannes Krispin gesungen wurde, der an diesem Wochenende seinen 14. Geburtstag feierte und mit einem selbst gebackenen Kuchen überrascht wurde.

Der Weckruf am nächsten Morgen kam wie immer viel zu früh und riss alle aus ihren Träumen. Nach dem Frühstück gab es von allen Gruppen eine Vorführung des Neuerlernten und Aufgefrischten. Die DBJT Band präsentierte zwei neu einstudierte Lieder und erntete dafür viel Applaus.

So ging das Seminarwochenende für alle viel zu schnell vorbei. Auch für mich verging die Zeit wie im Flug und machte unheimlich viel Spaß. War ich anfangs noch skeptisch, ob das alles funktionieren konnte, so bin ich nach diesem Wochenende davon überzeugt, dass es klappt. Und nicht nur das. Ich danke allen für die schöne Zeit und hoffe auf ein baldiges Wiedersehen mit vielen neugewonnen Freunden.

Ines Szuck

Brauchtumsseminar Unterhub 2013

Brauchtumsseminar Unterhub 2013

„D‘Veegl erkennt mr an de Feadra!“
168. Cannstatter Volksfestumzug und mit dabei die Trachtengruppen der Banater Schwaben

Am Sonntag, den 29. September 2013 haben sich rund 4000 Trachten- und Uniformträger, Kutschen, Festwagen und Oldtimer zum 168. Volksfestumzug in Stuttgart-Bad Cannstatt versammelt und ein unvergessliches Erlebnis geboten. Mitten unter ihnen eine Gruppe der Banater Schwaben, fein geschmückt in ihren Festtagstrachten. Doch sie hatten nicht nur ihre schönen Trachten im Gepäck.

 Sonntag morgen 8 Uhr, Feuerwache drei in Bad Cannstatt. Noch etwas müde, aber dennoch guter Laune betraten 15 Trachtenpaare aus Esslingen/Wendlingen, Karlsruhe, Göppingen und Wernau mit ihren Helfern die Turnhalle der Feuerwehr.

Unter ihnen die 16-jährige Ann-Kathrin Kobsa aus Wendlingen. Mit einem fröhlichen „Guten Morgen, gleich geht‘s los. Ich bin schon ganz aufgeregt“ betrat sie die Halle, mit dabei in einem großen Karton ihre Tracht.

Viel Zeit zum Umziehen blieb ihr und den anderen aber nicht, denn um 10 Uhr sollte schon die  Aufstellung zum Umzug sein. Jetzt hieß es: schnell Haare flechten, Röcke sortieren, ankleiden, Tücher stecken und standfest bleiben. Denn für die nächsten Stunden herrschte für die Damen Sitzverbot. Es wäre aber auch schade, um die in mühsamer Handarbeit gestärkten und in viele Falten gelegten Unterröcke.

„Mir macht das nichts aus, das gehört doch dazu. Ausserdem macht‘s ja Spaß. Man trägt die Tracht ja nicht jeden Tag. Das ist schon etwas Besonderes hier“ erzählte Ann-Kathrin. Etwas traurig fügte sie hinzu „Schade nur, dass das Wetter nicht mitspielt. Dabei sollte es laut Wetterbericht doch gar nicht regnen.“ Ja von Kaiserwetter konnte leider wirklich nicht die Rede sein, statt Sonnenschein, gab‘s Regen und statt blauem Himmel, dunkle Wolken.

Das wird schon noch, ihr werdet sehen“, versuchte Renate Krispin, Leiterin der Trachtengruppe des Kreisverbandes Esslingen, zu beschwichtigen. „Wir haben die Schirme dabei. Immer wenn wir die im Gepäck haben, regnet‘s bei Umzügen nicht. Das ist ein gutes Omen. Die Sonne kommt, glaubt mir“, fügte sie lächelnd hinzu. Aber nicht nur Schirme waren mit im Gepäck. „Ich habe fünf Kilo Salzkipfel gebacken“, erklärte Renate Krispin, „außerdem haben wir acht Liter Wein dabei“, ergänzte ihr Mann Arnold grinsend, während beide den Bollerwagen für den Volksfestumzug vorbereiteten.

Durch das ursprünglich landwirtschaftliche Volksfest wollte König Wilhelm I. von Württemberg im Jahr 1818 die Wirtschaft in Schwung bringen. Heute beheimatet der Cannstatter Wasen alljährlich eines der größten Volksfeste der Welt und ermöglicht auch Heimat- und Brauchtumsgruppen sich der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Bereits zum vierten Mal sorgte Renate Krispin, dank über die Jahre gewachsener guter Beziehungen zum Organisationskomitee des Volksfestumzuges, dafür, dass ihre Gruppe am Cannstatter Festumzug teilnehmen konnte. „Nur so ist es uns möglich, uns, unsere Tracht und unsere Traditionen einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren. Deshalb bin ich sehr froh und dankbar, dass wir auch in diesem Jahr wieder dabei sein dürfen“, erzählte sie voller Stolz.

Die Schirme schienen tatsächlich eine gute Investition gewesen zu sein, denn pünktlich zum Abmarsch Richtung Aufstellplatz hörte es auf zu regnen.  Der Himmel riss auf und die Sonne kam zum Vorschein.

In der Umzugsgruppe „D‘Veegl erkennt mr an de Feadra!“  marschierten die Banater Schwaben mit Schwung und guter Laune durch die historischen Gassen Bad Cannstatts. Mit einer extra für diesen Tag vorbereiteten Aufmarsch-Choreographie boten sie den Zuschauern die Gelegenheit, die Trachten aus mehreren Blickwinkeln zu betrachten. Die Marschmusik dazu lieferte Lukas Krispin am Akkordeon.

Einziger Wermutstropfen: immer wieder stockte der Umzug. Die Pausen wurden aber gut genutzt: zum Plauschen mit den Zuschauern oder anderen Umzugsteilnehmern. So ließen es sich die Männer der Trychlergruppe Dietikon aus der Schweiz beispielsweise nicht nehmen, gemeinsam mit den festlich geschmückten Banater Mädchen ein Erinnerungsfoto zu machen. Die 15 Kilogramm schweren Kuhglocken der Schweizer durften auf dem Bild natürlich auch nicht fehlen. „Ein Fotöli mit so vielen hübschen Mädchen lässt man sich doch nicht entgehen“, sagte Martin Camenzind von den Trychlern schmunzelnd und blickte in die Kamera. Während die Mädchen für die Kamera posierten, versorgten die Banater Buben die Besucher mit herrlichem Rotwein. Ob es am Wein oder an den Hüten lag, dass so manche Zuschauerin bewundernd rief „Mensch, ihr Bube seid ja hübscher als die Mädle“.

Das herrliche Bild der Trachtenträger beim Cannstatter Volksfest 2013

Das herrliche Bild der Trachtenträger beim Cannstatter Volksfest 2013

Der Festumzug endete traditionell am Cannstatter Wasen, wo anschließend bei Göckele (gegrillte Hähnchen) und Bier gemeinsam gefeiert wurde. Alles in allem ein gelungener Tag:  die Flaschen sind leer, die Kipfel gegessen und die Zuschauer glücklich. Und die Banater Schwaben? Müde aber glücklich zog Ann-Kathrin eine positive Bilanz: „Es war wie immer anstrengend. Wir waren jetzt gut sechs Stunden in den Trachten. Doch hat es auch super viel Spaß gemacht, vor allem als dann auch noch die Sonne rauskam. Ich freue mich schon jetzt aufs nächste Mal.“

„Aber gell, die Schirme dürfen wir nicht vergessen“, ergänzte Renate Krispin augenzwinkernd.

 Ines Szuck

Weitere Photos von Ines vom Umzug finden Sie >>> hier

Teilnahme am 62. Vinzenzifest in Wendlingen
(25. August 2013)

Eine kleine Abordnung von Trachtenträger mit Banater Trachten nahm trotz der Reise in die USA am Ernte- und Trachtenfestumzug anlässlich des 62. Vinzenzifestes der Egerländer Gmoi in Wendlingen teil.

Dabei wurden wir dankenswerter Weise durch 3 Trachtenpaare aus Reutlingen unterstützt.

Wegen der schlechten Witterung konnten leider unsere Freunde aus Göppingen nicht am Umzug teilnehmen.

Die Teilnehmer am Ernte- und Trachtenumzug beim Vinzenzifest 2013

Die Teilnehmer am Ernte- und Trachtenumzug beim Vinzenzifest 2013

Weitere Photos zum Umzug finden Sie >>> hier.

Vor- Bericht zur Reise der Trachtengruppe des
KV Esslingen in die USA und Kanada
(16.8. – 06.09.2013)

Drei Wochen haben 12 Mitglieder unserer Trachtengruppe, gemeinsam mit der Trachtengruppe Singen und den Eisenbahnermusikanten Freiburg eine Reise zu unseren donauschwäbischen Landsleuten in die USA und Kananda durchgeführt.

Inzwischen sind alle Reiseteilnehmer glücklich und mit vielen schönen Erlebnissen wieder in der Heimat angekommen.

Bilder zu der Reise finden Sie unter folgenden Links:

>>>Bilder von Philadelphia

>>> Bilder Kitchener

>>> Bilder von Milwaukee

Bilder zur Tournee finden Sie auch auf der

>>> Homepage von Irmgard Holzinger & Melitta Giel

Videos zur Reise wurden inzwischen auch auf YouTube eingestellt.

>>> Videos zur Reise USA

Wir gratulieren unserer Trachtengruppe und der Trachtengruppe Singen sowie den Eisenbahnermusikanten Freiburg für eine sehr erfolgreiche Tournée in die USA und Kanada.

Reise in die USA und Kanada
(16.08. – 03.09.2013)

Drei Gruppen von Banater Schwaben starten bald zu einem Besuch der Donauschwaben in USA und Kanada. Dies sind die

  • Trachtengruppe KV Esslingen
  • Trachtengruppe Singen
  • Eisenbahnermusikanten Freiburg.

Die letzten Monate waren durch die intensiven Vorbereitungen auf diese Reise geprägt. Gemeinsam wird man ein umfangreiches Programm den Landsleuten präsentieren.

Alle Teilnehmer sind schon ganz aufgeregt und freune sich auf die bevorstehende Reise.

Frau Lay aus Freiburg hat folgendes Plakat zur Reise gestaltet:

Plakat zur Reise in die USA und Kanada

Plakat zur Reise in die USA und Kanada

Den von Lukas Krispin erstellten Flyer zur Tournee können Sie sich hier herunterladen: >>> Flyer Tournee

Wir wünschen allen Teilnehmern eine wunderbare Reise, mit vielen tollen Erlebnissen und neuen Freundschaften.

Folkloretag der DJO in Sigmaringen
(6. Juli 2013)

Tanzen am Donauufer, das Sigmaringer Schloss im Hintergrund , traumhaftes Wetter und Panoramablick. Die Jugendtanzgruppe KV Esslingen aus Wendlingen und die Tanzgruppe Banater Schwabenkinder aus Karlsruhe folgten der Einladung der DJO, den Folkloretag auf der Gartenschau am 06. Juli 2013 mitzugestalten. Obwohl keine gemeinsamen Proben stattgefunden haben, hat alles wunderbar geklappt. Nicht nur die Donaubühne war fantastisch, auch unsere Darbietungen auf der Sparkassenbühne und der Aktionsfläche erfreute viele Zuschauer. Wir tanzten insgesamt jeweils neun Tänze, davon fünf gemeinsam und zwei jede Tanzgruppe einzeln.

Mitgestaltet wurde die Veranstaltung noch von der Tanzgruppe aus Singen, der Tanzgruppe der Siebenbürger Sachsen aus Biberach, Danzbändel Tübingen, Tanz-schule Natalie und DJO Volkstanzkreis Zuffenhausen. Ganz spontan kam es zu einer gemeinsamen Vorführung der Tanzgruppe KV Esslingen mit den Siebenbürger Sachsen aus Biberach. Sie tanzten den „Nagelschmied“ .

Sigmaringen ist in diesem Jahr die Stadt, die in Baden-Württemberg die Gartenschau ausrichten durfte. Im Mittelpunkt des Gestaltungskonzepts der Gartenschau steht die naturale Verbindung der Stadt mit dem Donauufer. Fantasievolle Gärten, kreative Blütenpflanzen und viele Veranstaltungen machen die Gartenschau zu einem einzigartigen Erlebnis für die ganze Familie.

Die Tanzveranstaltung endete gegen 17 Uhr, mit einer gemeinsamen Polonaise aller Teilnehmer und dem Waldecker, auf der Aktionsfläche. Es war für uns Jugendliche ein anstrengender, immerhin hatten wir 22 Tänze getanzt, aber ereignisvoller Tag.

 

Landesgartenschau Sigmaringen 2013

Landesgartenschau Sigmaringen 2013

Miriam Österreicher und Johannes Krispin

Grillabend zum Start der Sommerpause (26. Juli 2013)

Auch in diesem Jahr nutzte die Trachtengruppe den letzten Probenabend vor den Sommerferien zu einem Grillabend. Dazu hat Renate Krispin neben den Eltern der Kinder auch die Mitglieder der Vorstandschaft eingeladen.

Bevor die Grills eingeheizt wurden, präsentierte die Trachtengruppe ihre neu für die Reise in die USA und Kanada einstudierten Tänze und auch die neu angefertigten Kostüme. Die Vorführungen zeigten, dass in den letzten Monaten intensive Probenarbeit geleistet wurde und einem erfolgreichen Auftritt bei unseren Gästen in Übersee nichts mehr im Wege steht. Außerdem wurden in vielen Arbeitsstunden unter der Anleitung von Ines Szuck die neuen Kostüme durch die Mitglieder der Trachtengruppe genäht.

Das reich bestückte Salat-Büffet mit den lecker gegrillten Steaks und Würstchen erlaubten dann eine hervorragende Stärkung der Gäste. Und ein leckerer Nachtisch hat auch allen gemundet.

So ging dann um Mitternacht ein schöner Abend seinem Ende entgegen.

Mehr Bilder zum Event gibt es >>hier<<

Crailsheim: 401 Paare ertanzen sich im Polkaschritt den Weltrekord (29. Juni 2013)

„Alles Walzer“ heißt es beim Wiener Opernball. „Alles Polka“ hieß es am 29. Juni in der Hiertenwiesenhalle in Crailsheim, wo auf Initiative des dortigen Kreisverbandes der Banater Schwaben und seiner Tanzgruppe ein neuer Weltrekord im Polkatanzen aufzustellen versucht wurde. Dank intensiver Werbung und einer aufwändigen Organisation im Vorfeld gelang dem Kreisverband unter der Leitung von Erich Furak eine beispiellose Mobilisierung. Das Ergebnis: 401 Paare – Banater Schwaben, Siebenbürger Sachsen, Donauschwaben und Einheimische – ließen sich von der Idee begeistern und kamen aus allen Himmelsrichtungen und in den verschiedensten Trachten nach Crailsheim. Das Startsignal gab Oberbürgermeister Rudolf Michl. Sechs Minuten und 18 Sekunden lang tanzten daraufhin die Paare zur eigens für den Wettbewerb von Manfred Ehmann komponierten Polka „Musikantentraum“. Der Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde ist der Banater Tanzgruppe aus Crailsheim sicher.

(Bericht aus der „Banater Post“)

Der Vorsitzende der Deutschen Banater Jugend- und Trachtengruppen (DBJT) – Harald Schlapansky – war begeistert von der Veranstaltung und dankte allen Mitwirkenden:

Hallo liebe Freunde,

Ich werde euch kurz aus meiner Sicht über dieses wundervolle Ereignis berichten.

Da ich schon um 14.15 Uhr vor Ort war und einer der ersten überhaupt, konnte ich verfolgen wie sich der Saal allmählich füllte und unsere Landsleute von allen Himmelsrichtungen kamen. Es waren 11 Reisebusse von unseren Kreisverbänden organisiert angereist, die Tanzgruppen Spaichingen, Esslingen, Singen, Reutlingen, Karlsruhe, Stuttgart, Frankenthal, Leimen, Nürnberg, Rödental, Waldkraiburg,Ingolstadt, München, Würzburg, Crailsheim und viele Trachtenpaare aus den Kreisverbänden Augsburg, Heilbronn, Mannheim usw. waren vertreten.

Ich hatte vom Peter Leber ca. 100 „Banater-Schwaben-Sticker“ zum verteilen bekommen, die waren schnellstens vergriffen, alle wollten diese haben und die Nachfrage war sehr gross :-).

Das das alles logistisch mit dem Umziehen (nur 4 Umkleideräume) und mit den nicht vorhandenen Sitzplätzen alles so funktionierte, und dass sich niemand beschwerte zeigte, dass alle mit viel Herzblut dabei waren und das alles sehr gerne in Kauf nahmen. Ich war beeindruckt, alle zeigten Verständnis und waren froh dabei zu sein. Auch Trachtenpaare der Siebenbürger Sachsen, der Donauschwaben, der Schwarzwälder, der Trachtenvereine vor Ort waren zu sehen. Es ergab ein schönes buntes Bild, wobei doch die Banater Schwaben in der Mehrheit waren.

Nachdem alle Trachten an einer Jury vorbei gehen mussten und dann eine Nummer bekamen, wurden die 401 Paare auf der Tanzfläche „gestapelt“. Entgegen vieler Bedenken klappte das wunderbar und alle passten rein. Viel mehr hätten es aber nicht sein sollen.

Stefan Ruttner übernahm dann die Regie und machte 2 Probeläufe . Danach galt es mind. 5 Minuten lang Polka zu tanzen, was wunderbar gelang. Ob wir den Weltrekord geschafft haben, sehe ich als nebensächlich, das so viel unserer Landsleute motiviert wurden die Tracht an zu ziehen und wieder mit zu machen (auch viele fremde Gesichter, oder Leute die schon lange nicht mehr dabei waren) das ist in meinen Augen der tatsächliche Erfolg dieser Geschichte. Eine definitives Ergebnis der Jury vom Guinness Buch der Weltrekorde gibt es nicht vor 6 Wochen.

Als Ehrengäste waren der Oberbürgermeister der Stadt Crailsheim, Herr Rudolph Michl und der Bundestagsabgeordneter Herr Christian, Freiherr von Stetten (CDU). Seitens der Landsmannschaft waren Herr Josef Prunkl und meine Wenigkeit als Grußwort- Überbringende eingeladen.

In meinem Grußwort ging ich auf die fehlenden Mitglieder der mittleren und jungen Generation ein, zumal sehr viele von denen vor Ort waren und bestimmt nicht alle Mitglieder in der LM sind. Ich betonte das zur Zeit sehr große Interesse der Jugendlichen aus den Tanzgruppen an den Veranstaltungen der DBJT und bat auch deswegen um die Unterstützung unserer Landsleute durch ihre Mitgliedschaft in der LM.

Auch begrüßte ich die vielen Jugendlichen nicht Banater Abstammung in bereits fast allen unseren Tanzgruppen und betonte die Bezeichnung „Verband der Banater Schwaben“, mit der sich alle identifizieren können, egal welche Herkunft sie haben. Ich selbst bin auch dieser Meinung, dass wir uns umbenennen sollen und ich spreche im Namen vieler Jugendlichen aber auch gleichaltrigen Landsleute, die sich das schon lange wünschen.

Später traten dann die Tanzgruppen Crailsheim und Spaichingen auf. Zwei Gründungsmitglieder der TG Crailsheim, Klara Weber (Siebenbürgen) und Hartwig Weber (Tschene) bekamen die Ehrenurkunde der DBJT zu 25 Jahren Aktivität in der genannten Tanzgruppe. Auch die ehemaligen Tanzgruppenleiter wurden seitens der Tanzgruppe Crailsheim geehrt.

Zum Schluss tanzten alle Tanzgruppen zusammen die Tänze „Kathiländler“, Veilchenblaue Augen “ und „Mein Banaterland“ . Es war wieder ein schönes Bild, wie schon oft in letzter Zeit gesehen und es prägte erneut die Tatsache, dass es Banater Schwaben sind, die dieses MEGA-Event auf die Beine gestellt haben.

Fazit: Aus einer grandiosen Idee ist ein noch grösseres Fest entstanden, bei dem es viele unserer Landsleute zusammen brachte, und bei dem auch Jugendlichen gezeigt wurde, dass Brauchtum und Tradition riesig Spass machen kann. Mehr von solchen Ereignissen! Wenn der Bundestagabgeordneter, Freiherr von Stetten sein Wort hält, tanzen wir das nächste Jahr in Berlin am Brandenburger Tor, gerne organisiert mit einem Sonderzug aus Stuttgart und warum nicht zum Tag der Deutschen Einheit am 04. Oktober 2014!

Anbei noch ein Auszug aus You tube : >> Video

Liebe Grüße,

Harald Schlapansky

Landestrachtenfest Baden-Württemberg in Göppingen
(15. Juni 2013)

Zur Eröffnung des Landestrachtenfestes mit Großem Schwabenball begrüßte der Landesvorsitzende Josef Prunkl den Schirmherrn der Veranstaltung, Göppingens Oberbürgermeister Guido Till, den Innenminister des Landes Baden-Württemberg, Reinhold Gall MdL, Ministerialrätin Dr. Sibylle Müller vom Innenministerium in Stuttgart, den Bundesvorsitzenden der Landsmannschaft, Peter-Dietmar Leber, seinen Stellvertreter Richard Jäger, den Präsidenten des Weltdachverbandes der Donau-schwaben, Stefan Ihas, den Kulturreferenten des BdV-Landesverbandes, Albert Reich, sowie den Ehrenvorsitzenden des Kreisverbandes Göppingen, Hans Mersch. Das Landestrachtenfest sei ein Bekenntnis zur Gemeinschaft, so Prunkl. Wenn man in den Saal schaue und mit Bewunderung feststelle, wie viele Trachtenträger verschiedener Generationen hier versammelt seien, brauche man um die Zukunft unserer Gemeinschaft nicht bangen. Er dankte den Trachtengruppen und allen, die sich in die Organisation des Festes eingebracht haben.

Oberbürgermeister Till würdigte in seinem Grußwort die fruchtbare Patenschaft und den intensiven Austausch mit der Landsmannschaft, der beiden Seiten förderlich sei. Seit seinem Amtsantritt sei er auf allen Schwabenbällen gewesen und freue sich auf weitere, bekannte das Stadtoberhaupt.

Bundesvorsitzender Leber erinnerte daran, dass sich die Eingliederung der Banater Schwaben nicht in der Anonymität vollzogen habe. Sie demonstrierten immer gerne – gerade auch an einem solchen Tag wie heute – ihre kulturelle Unverwechselbarkeit. Im Aussiedlergepäck war ein besonderes kulturelles Erbe enthalten; es gelte, dieses Gepäck immer wieder zu öffnen, auszubreiten und aufzuzeigen, wie wertvoll es ist, und auch für die jüngere Generation interessant zu halten. Dafür zu sorgen, dass dieses Kulturgut weiterlebt, sei eine große Verantwortung, aber auch eine schöne Aufgabe, betonte Leber.

„Zur Identität einer Volksgruppe gehören ihre Geschichte, ihre Kultur, ihre Bräuche und ihre Traditionen. Die Tracht weist uns nach außen als Zugehörige einer bestimmten Gemeinschaft aus und sie unterstreicht das Gefühl, zusammenzugehören. So erleben wir bei einem Trachtenfest den vermutlich stärksten Ausdruck der Identität einer Volksgruppe“, sagte Innenminister Gall. Mit Veranstaltungen wie der heutigen pflegten die Banater Schwaben ihre Kultur und ihre Gemeinschaft in besonderem Maße. Seit vielen Jahren begleite sie dabei das Land Baden-Württemberg.

Stimmungsvolles Volkstanzfestival

Im Rahmen des diesjährigen Landestrachtenfestes mit Großem Schwabenball fand auch das 18. Volkstanzfestival der Jugend- und Trachtengruppen des Landesverbandes Baden-Württemberg statt. Die Organisation oblag, wie schon in den Jahren zuvor, der Brauchtumsbeauftragten des Landesverbandes, Theresia Teichert, die auch das Volkstanzfestival eröffnete. Durch das Programm führten Melanie Müller und Lukas Krispin. Begleitet wurden die Auftritte der Trachtengruppen von der Original Banater Schwabenkapelle aus Göppingen. Die von Ulmbacher Musikanten gegründete Kapelle feiert im September dieses Jahres ihr dreißigjähriges Bestehen. Auch etliche Trachtengruppen begehen heuer ihr Gründungsjubiläum: Karlsruhe kann auf eine zwanzigjährige Tätigkeit zurückblicken, während Crailsheim, Esslingen und Singen sich jeweils seit 25 Jahren der Trachten- und Volkstanzpflege widmen. Und die Leimener Trachtengruppe konnte bereits im vergangenen Jahr ihr zwanzigjähriges Bestehen feiern.

Den Anfang machten die Kleinsten: Die Erdbeergruppe aus Karlsruhe unter der Leitung von Helga Ebner und Angela Schmidt führte mit den „Kieler Sprotten“ einen norddeutschen Volkstanz vor. Die Kindergruppe des Kreisverbandes Karlsruhe wurde im Jahr 2001 gegründet. Mit der „Resi-Polka“ aus der Feder des tschechischen Komponisten Karel Kohout präsentierten sich die „Banater Schwabenkinder“, eine erst im vergangenen Jahr entstandene Gruppe, die von Dagmar Österreicher betreut wird und unter der Schirmherrschaft der HOG Jahrmarkt steht. Zuhause ist sie in Karlsruhe-Rheinstetten. Die von Renate Krispin geleitete Kinder- und Jugendgruppe des Kreisverbandes Esslingen zeigte als nächstes den „Nagelschmied“, einen der bekanntesten Schweizer Volkstänze. Lukas Krispin begleitete den Auftritt auf dem Akkordeon. Die Reihe der Tanzvorführungen der Kinder- und Jugendgruppen beschloss die von Heidi Müller und Werner Gilde geleitete Jugendtanzgruppe Karlsruhe mit der „Kochlöffel-Polka“.

Bei den Erwachsenentanzgruppen, die im Anschluss auftraten, machte die Formation des Kreisverbandes Karlsruhe (Leitung: Heidi Müller und Werner Gilde) den Anfang. Sie trägt vorwiegend Billeder Tracht und führte die „Liduschka-Polka“ vor. Die Leitung der 1988 gegründeten Tanzgruppe der Banater Schwaben aus Crailsheim übernahm 1999 Klara Weber. Die Crailsheimer präsentierten sich dem Publikum mit der „Stern-Polka“. Seit mehr als einem Vierteljahrhundert besteht die Banater Trachtengruppe Nürnberg. Die Tanzleitung hat Sandra Hirsch inne, Gruppenleiter sind Melanie Kling und Johann Burger. Auf dem Akkordeon von Lukas Krispin begleitet, zeigten die Gäste aus Bayern den Bändertanz. „Banater Unschuldswalzer“ hieß der nächste Tanz, vorgeführt von der Trachtentanzgruppe Heidelberg-Leimen. Die 1992 gegründete Gruppe steht unter der Leitung von Josef und Hilde Klein. Eine Gründung neueren Datums ist die Trachtengruppe Reutlingen, die 2009 auf Initiative von Christine Neu aus der Taufe gehoben wurde (Tanzleiter Manfred Klotzbier). Die aus 14 Paaren bestehende Gruppe tanzte die „Fuchsgraben-Polka“. In Großjetschaer Tracht tritt die vor 25 Jahren ins Leben gerufene Tanzgruppe aus Singen (Leiter: Hilde und Horst Redl) auf. Diesmal begeisterte sie mit der Polka „Trara, es brennt“. Wie die Singener Gruppe, kann auch die Volkstanzgruppe Esslingen unter der Leitung von Renate Krispin auf 25 erfolgreiche Jahre zurückschauen. Tanztrainerin ist Helga Schutz. Für ihren Auftritt in Göppingen hatte sie den Walzer „Rosen der Liebe“ ausgewählt.

Zum Abschluss des Programms präsentierten alle Gruppen gemeinsamen die Tänze der Banater Jugendorganisation: „Kathi-Ländler“, „Mein Banater Land“ und „Veilchenblaue Augen“. Bei Tanzunterhaltung mit dem Duo Intakt (Franz Tröster und Horst Reiter), klang der Abend aus.

Da in der Trachtengruppe einige neue Jugendliche mitwirken, hier ein aktuelles Photo der Gruppe.

Die Trachtengruppe des KV Esslingen im Jahre 2013

Die Trachtengruppe des KV Esslingen im Jahre 2013

Photos vom Landestrachtenfest finden Sie >>>hier.

Sport, Spaß und Polkatanz
DBJT-Sportturnier mit neunzehn Fußball- und drei Kegelmannschaften (8. Juni 2013)

Die Tanzgruppe der Banater Schwaben aus Crailsheim organisierte am 8. Juni zusammen mit dem DBJT-Vorstand das traditionelle Sportturnier der Banater Jugend. Daran nahmen 19 Hobbyfußballmannschaften aus dem ganzen süddeutschen Raum sowie drei Kegelmannschaften teil. Das Fußballturnier fand nun schon zum dritten Mal auf dem Gelände des Sportvereins SV Ingersheim statt, während das Kegelturnier auf der Anlage des ESV Crailsheim ausgetragen wurde. Obwohl die Planungen und Vorbereitungen schon seit langem liefen, wurde es am Donnerstagnachmittag, zwei Tage vor dem Turnier, erstmals ernst. Die Crailsheimer Schwaben trafen sich auf dem Sportgelände, um die Zelte aufzubauen. Am Freitag ging es gleich weiter, denn Haller Löwenbräu lieferte die Getränke, Bierzeltgarnituren, Kühlanhänger und Schirme an. Die Jugendlichen übernahmen die Markierung der Spielfelder, die Erwachsenen bauten alles in und um die Zelte auf: Grillplatz, Langoschbräterei, Gulaschkanone, Verkaufsstand, Stand der Turnierleitung, Bühne für die Live-Band. Währenddessen bereiteten fleißige Hände die Paste für die beliebten Mici und den Langoschteig zu. Mit vereinten Kräften wurden all diese Aufgaben bewältigt, so dass das Organisations- und Helferteam das Gelände in den späten Abendstunden getrost verlassen konnte.

Nach einer kurzen Nacht traf sich das Team in aller Frische wieder. Nachdem das Frühstück zubereitet war und die letzten Vorkehrungen getroffen waren, trafen auch schon die ersten Sportskanonen ein. Nun hatten die beiden Organisatoren Harald Schlapansky (Vorsitzender der DBJT) und Erich Furak (Vorsitzender des Kreisverbandes Schwäbisch Hall / Crailsheim) sowie ihre Helferinnen und Helfer alle Hände voll zu tun. Die Mannschaften, die nun am laufenden Band eintrudelten, mussten registriert und eingewiesen werden. Parallel dazu sorgten andere dafür, dass die Sportler und Fans mit Frühstück versorgt wurden. Und an der Gulaschkanone bereiteten der Koch und seine Gehilfen das Gulasch vor.

Dank der Zuverlässigkeit der Spieler und des Organisationstalentes der Veranstalter konnten sowohl das Kegel- als auch das Fußballturnier pünktlich beginnen. Das Fußballturnier wurde auf zwei Kleinfeldern, nach den Regeln des WVF, mit jeweils fünf Spielern plus Torwart ausgetragen. Die Eröffnungsspiele bestritten die „Knallköpfe“ gegen die „Schwowische Betjare“ bzw. SSV Schwuggeles gegen die „Crailsheimer Bagasch“. Obwohl es bei diesem Turnier keine Verlierer, sondern nur Gewinner gab, bemühten sich alle Mannschaften, in das Viertelfinale zu gelangen.

Der Fairness der Spieler und den strengen Augen der Unparteiischen Rony Gräfenstein, Franz Malek, Sven Reichert und Heini Keller war es zu verdanken, dass das Turnier – bis auf eine Ausnahme – ohne nennenswerte Verletzungen beendet werden konnte. Dafür sorgten auch die wachsamen Leiter des Turniers, Mathias Probst und Johann Hesch. Dem verletzten Hobbyfußballer wünschen wir rasche Genesung, damit er beim DBJT-Zeltlager wieder einsatzbereit ist. Gegen 15 Uhr waren die Gruppenspiele vorbei. Jetzt ging es um die Wurst. In den Halbfinalspielen standen sich gegenüber: „Scharfe Jungs“ und „Nürnberger Kickers“ sowie „Ditzinger Tornados“ und „Rhein-Neckar-Kickers“. In einem schönen Spiel kämpften die „Ditzinger Tornados“ und die „Nürnberger Kickers“ um Platz 3. Den Sieg heimsten nach einem Unentschieden und Siebenmeterschießen letztere mit 4:3 ein. Das Spiel um den ersten Platz bestritten die Teams „Scharfe Jungs“ und „Rhein-Neckar-Kickers“. In dem ausgeglichenen Spiel ging letztendlich die Mannschaft „Scharfe Jungs“ aus Ulm-Kissendorf mit einem 3:2 als Gewinner hervor. Somit musste sich ihr gleichwertiger Gegner mit Platz 2 begnügen.

Beim Kegelturnier ergatterte die Mannschaft „Gut Holz“ aus Crailsheim den dritten Platz, die „Crailsheimer Schlafmützen“ belegten Platz 2. Die Mannschaft „Wetschehauser Bahnbrecher“ aus Würzburg konnte den Titel verteidigen und wurde erneut Sieger. Ein großer Dank gebührt den vielen fleißigen Händen, die sich um den Verkauf der Tombola-Lose und die Ausgabe der Gewinne kümmerten. Die DBJT-Gruppen hatten 300 Tombola-Artikel gesammelt. Der Erlös fließt in die DBJT-Kasse.

Wer körperlich und physisch tätig ist, bekommt auch mal Hunger und Durst. Darauf waren die Gastgeber bestens vorbereitet. Ab 10 Uhr ging es nicht nur auf den Fußballfeldern, sondern auch am Grill heiß her. Mici, Steaks und Bratwürste warteten auf hungrige Abnehmer. Die Männer waren für das Grillen, die Frauen für den Verkauf zuständig. Nebenbei waren sie noch für die „Flüssignahrung“ verantwortlich. An der Cocktailbar wurden leckere, erfrischende Cocktails angeboten. Kaum hatten die Grillmeister mit ihren Künsten abgeschlossen, nahm auch schon die Langosch-Bräterei ihre Tätigkeit auf. Noch bevor die ersten Stücke des begehrten Hefeteigprodukts fertig waren, bildete sich eine Schlange vor dem Verkaufsstand. Tradition ist eben Tradition. Das merkt man am besten am Mici- und am Langosch-Stand, handelt es sich doch um Schmankerl, die man auch in der neuen Heimat nicht vermissen möchte.

In der Mittagspause fand ein Kinderfußballspiel unter Leitung von Günther Kaupa statt. Die Kinder hatten viel Spaß dabei, und so mancher konnte sein Talent unter Beweis stellen. Um 14 Uhr war dann ein Polka-Grundkurs unter der Anleitung von Sandra Keller und Erich Furak angesagt. Der SWR war auch vor Ort, um Aufzeichnungen im Vorfeld des Weltrekordversuchs im Polkatanzen am 29. Juni zu machen. Begeistert machten viele Jugendliche und Erwachsene mit. Danach versammelte Günther Kaupa alle Kinder zum Minigolfspielen. Alle Teilnehmer erhielten eine Urkunde.

Am Abend zog ein angenehmer Duft über das Gelände. Unser Gulaschkoch stand stolz an seinem Kessel und präsentierte das Ergebnis seiner Arbeit. Der Duft verfehlte seine Wirkung nicht, und schon bald bildete sich eine Menschentraube am Gulaschstand. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass der Kessel bald leer war.

So wie der Gulaschduft die geschmacklichen Sinne anreizte, regten die altbekannten musikalischen Klänge die musischen Sinne an. Das beliebte, aus Funk und Fernsehen bekannte Trio Die Primtaler unter der Leitung von Manfred Ehmann hatte nämlich zwischenzeitlich begonnen, zum Tanz aufzuspielen. Somit sind wir bereits bei einem weiteren Höhepunkt der Veranstaltung angelangt. Bei angenehmem Wetter sorgte die Band – wie bei all ihren Auftritten – dafür, dass es kaum jemand aushält, ohne das Tanzbein zu schwingen.

Nun war auch die Zeit gekommen, die Siegerehrungen durchzuführen. Jede Teilnehmermannschaft erhielt eine Urkunde, einen Pokal und ein von „Haller Löwenbräu“ gesponsertes Fässchen Bier. Den Fairplay-Preis 2013 erhielt die Mannschaft „Schwowische Betjare“ aus München. Der Torschützenkönig des diesjährigen Turniers (neun Tore) kam aus den Reihen der „Ditzinger Tornados“. Seine Zielgenauigkeit wurde mit einem Pokal, einer Urkunde und einem Fässchen Bier belohnt.

Die Zeit verging wie im Flug, doch schließlich hat jeder noch so schöne Tag einmal ein Ende. In den frühen Morgenstunden, um 4 Uhr, wurde zum Zapfenstreich geblasen. Die einen machten sich auf den Heimweg, die anderen übernachteten auf dem Gelände – in Wohnwägen und Zelten sowie im Vereinsheim. Am Sonntagvormittag ging es mit dem Abbau der Zelte und Aufräumarbeiten weiter. An dieser Stelle sei der Mannschaft „Eistee Pfirsich“ aus München für die tolle Unterstützung und die große Hilfe herzlich gedankt.

Obwohl die beiden „ausführenden“ Parteien, die DBJT und die Tanzgruppe der Banater Schwaben aus Crailsheim, ihr Bestes gaben, hätten sie sich ohne „auswärtige“ Unterstützung schwer getan. Daher ein herzliches Dankeschön an die Helferinnen und Helfer aus München, Leimen und Crailsheim, an die anwesenden DBJT-Vorstandsmitglieder und an die Landsmannschaft der Banater Schwaben. Unser Dank gilt auch allen Spielern, den Schiris, der Turnierleitung und unserem Fotografen. Hoffentlich sehen wir uns alle im nächsten Jahr wieder!

(Bericht für die „Banater Post“ von Karin Bohnenschuh)

 

Die Teilnehmer am DBJT-Sportturnier 2013

Die Teilnehmer am DBJT-Sportturnier 2013

Mehr Bilder zum Event gibt es >>hier<<

Bundesjugendseminar
(März 2013)

Wenn Erwachsene zum Bobbycar-Fahren genötigt werden, Kinder mit bunten Bändern tanzen und der Räuber erneut zuschlägt, dann kann eigentlich nur Bundesjugendtagung sein …

Zum siebten Mal fand Ende März im Ferien- und Erlebnisdorf Sonnenmatte auf der Schwäbischen Alb das Bundesjugendseminar der Landsmannschaften aus Südosteuropa statt. Wie auch in den vergangenen Jahren wurde das Seminar vom Bundesjugendvorstand der Donauschwaben in Zusammenarbeit mit der Kulturreferentin für Südosteuropa Dr. Swantje Volkmann organisiert. Rund 100 Teilnehmer der Banater Schwaben, Donauschwaben und Siebenbürger Sachsen sowie eine Gastgruppe aus Hatzfeld, Rumänien verbrachten zwei schöne, aber auch vollgepackte Tage auf der Sonnenmatte mit Tanz, Theater und einfach nur vielem Zusammensein – und in diesem Jahr auch fast ohne Schnee.

Die Tanzworkshops wurden in diesem Jahr wieder von den jeweiligen Gruppenleitern selbst gestal-tet. In landsmannschaftlich gemischten Gruppen lernte man die verschiedenen Tänze. Ob Bänder-tanz, Mühlradl oder Der Amerikanische – für jeden war etwas dabei. Als am Ende die Tänze der Gruppen präsentiert wurden, wurde jeder Tanz mit viel Applaus bedacht.

Tanzübung beim Bundesjugendtag 2013

Tanzübung beim Bundesjugendtag 2013

Die Referenten aus dem Donauschwäbischen Zentralmuseum Ulm hatten in diesem Jahr wieder einen Theaterworkshop „mit im Gepäck“ und ließen die Gruppen verschiedene Konfliktsituationen interpretieren – allerdings immer mit zwei möglichen Enden. So wurde zum Beispiel ein Streit unter Geschwistern um eine Puppe dargestellt oder ein Streit zwischen zwei Familien um eine gefundene Wasserflasche. Auch das Publikum wurde mit einbezogen und wurde vor jeder Konfliktsituation gefragt welches mögliche Ende das kurze Theaterstück nehmen kann.

Parallel zum Theaterworkshop wurden Ostereier mit bunten Mustern und Bildern bemalt. Es ent-standen kleine Kunstwerke, da ließen es sich dann auch die Gruppenleiter nicht nehmen Ostereier zu bemalen.

Gleich zweimal wurde das Gelände der Sonnenmatte „unsicher“ gemacht:

Bei einer Nachtwanderung mussten Geschenkbändel eingesammelt werden und Fragen beantwortet werden, und wer hätte es gedacht – auch der Räuber schlug zu. Das schon obligatorische Geländespiel war diese Jahr ein klein wenig anders aufgebaut, denn es mussten viele verschiedene Aufgaben gelöst werden. Es wurde Memory gespielt, ein Faden durch die Jacken der Gruppenmitglieder gefädelt, Bobbycar gefahren, Maskottchen gebastelt oder es wurde auch der Geruchssinn getestet, in dem verschiedene Lebensmittel „erschnuppert“ werden mussten.

Die Abende standen ebenfalls ganz im Zeichen des Tanzes und der Geselligkeit – die Gruppen hatten die Möglichkeit mitgebrachte Tänze (Volkstänze, aber auch moderne Tänze) vorzuführen und die Jugendlichen brachten sich gegenseitig Partytänze bei.

Für unser leibliches Wohl sorgten in diesem Jahr die fleißigen Helfer der Donaudeutschen Trachten-gruppe aus Speyer um Anne Erbach und Siegfried Liebel. Das Geländespiel organisierte Isabell Gaiser von den Donauschwaben Mosbach und die Nachtwanderung leiteten Mariana Peric, Lukas Kirschenheuter und Manuel Kyas von den Donauschwaben Reutlingen. Euch allen möchten wir an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön sagen.

Natürlich möchten wir vom Bundesjugendstand uns auch bei den Referenten des DZM bedanken sowie bei den vielen Helfern, die uns im Laufe der zwei Tage unterstützt haben.

Die Teilnehmer beim Bundesjugendtag 2013

Die Teilnehmer beim Bundesjugendtag 2013

Wir freuen uns schon wieder auf das Bundesjugendseminar in 2014!

(Bericht von Sandra Peric)

Besuch im Puppenstubenmuseum Esslingen
(03. Januar 2013)

Die erste Aktion der Trachtengrupe war dieses Jahr ein besonderes Highlight für die teilnehmenden Mädchen.

Am 03.01. ist man mit der S-Bahn nach Esslingen gefahren und dann zum Stadtmuseum Esslingen gelaufen. Das Zugfahren hat den Mädchen riesigen Spaß gemacht.

Im Museum angekommen hat die Museumspädagogin durch die Ausstellung geführt und mit den Puppenhäusern von dem Leben bzw. die Wünschen der Menschen der jeweiligen Zeit erzählt.  Anschließend konnten die Mädchen mit Fimo einen Obstteller und das Obst für ihre Puppenstuben  modellieren.

Mit der S-Bahn ging es wieder nach Hause. Zuhause musste die Fimoteile im Backofen gebacken werden, dann konnten Sie in der Puppenstube zum Einsatz kommen.

Staunende Besucher vor der Puppenstube
Staunende Besucher vor der Puppenstube

Weitere Photos zu dem Kurzausflug finden Sie >>> hier

Zusatzinfos zur Ausstellung finden Sie >>>hier