Berichte KV 2016

Neujahrswünsche 2017

Neujahrswünsche 2017

Die Heinzelmännchen und der Mantel vom Nikolaus-
Weihnachtsfeier des Kreisverbandes Esslingen

Wer hat nicht auch schon mal davon gehört vom Tun und Treiben dieser lustigen Koboldschar? Und wer würde sich nicht auch das ein oder andere Mal ihre Hilfe wünschen? Weshalb die fleißigen Helferlein aber keine Arbeit mehr für die Menschen verrichten, erzählt das Theaterstück „Die Heinzelmännchen und der Mantel vom Nikolaus“ und zwar als Begebenheit vor dem Weihnachtsfest.

Doch bevor es am 18. Dezember 2016 im Katholischen Gemeindezentrum St. Georg in Unterboihingen hieß, Vorhang auf für das Weihnachtsspiel, begrüßte die stellvertretende Kreisvorsitzende Ines Szuck alle Landsleute sowie die Eltern, Verwandten und Bekannten der mitwirkenden Kinder und Jugendlichen im festlich geschmückten Gemeindesaal zur Weihnachtsfeier des Kreisverbandes und hieß alle Gäste herzlich willkommen.

Es folgte eine Powerpoint-Präsentation, in der Lukas Krispin die vielfältigen Aktivitäten des Kreisverbandes, besonders aber der Trachtengruppe im Jahresrückblick zeigte. Ein unvergesslicher Höhepunkt neben Faschingsball, Vinzenzifest, Traubenball und Weihnachtsfeier war der Besuch der Trachtengruppen aus Rumänien und der damit verbundene Banater Abend.

Im Anschluss konnten sich die Gäste bei Kaffee und den zahlreichen selbst gebackenen Kuchen, Torten und Plätzchen stärken, bevor es hieß: Vorhang auf für das Theaterstück „Die Heinzelmännchen und der Mantel vom Nikolaus“ nach Hermann Marcellus.

Das Schneiderlein muss unermüdlich die Nadel schwingen, darf sich keine Minute Ruhe gönnen. Da besuchen die Bäcker- und Fleischerin den Schneider und erzählen ihm, was sich in ihren Geschäften für Wunder zugetragen haben. Die Bäckerin ist bei der Arbeit in der Backstube eingeschlafen… und am Morgen lagen Brote und Semmeln verkaufsbereit im Laden. Genau so ist es auch bei der Fleischerin zugegangen.

Während die Schneidersfrau davon geht um das Geheimnis zu ergründen, wie sich die Wunder zugetragen haben, kommt der Bote vorn Nikolaus mit der Bitte zum Schneider, den arg mitgenommenen Mantel vom Nikolaus doch gründlich zu flicken. Der Schneider stöhnt. Immer mehr Arbeit. Von Müdigkeit übermannt, schläft er ein und da geschieht bei ihm das gleiche Wunder. Um Mitternacht erscheinen die Heinzelmännchen und machen sich an die Arbeit. Sobald die Turmuhr jedoch die fünfte Stunde schlägt, ziehen sich die fleißigen Helferlein wieder zurück. Als der Schneider erwacht, ist seine Arbeit getan.

So wäre es wohl auch geblieben, wäre die neugierige Schneidersfrau nicht von einem Wunsch getrieben: Sie will den Heinzelmännchen bei der Arbeit zusehen. Ihr Mann warnt sie, denn dann würden die fleißigen Helfer für immer verschwinden. Doch die Schneidersfrau kann ihr Neugier nicht besiegen. Sie streut nachts Erbsen auf den Boden und versteckt sich hinter einem Vorhang. Kaum schlägt die Uhr zwölf, erscheinen die kleinen Helfer mit den roten Mützen und den Ringelstrümpfen wieder, um ihre Arbeit zu beginnen. Doch als sie die Schneiderwerkstatt betreten, rutschen sie auf den Erbsen aus.

Was nun durch die Neugier der Schneider geschieht ist bekannt:
Der Schneidermeister muss wieder alles alleine tun. Als Flittermax, der Bote vom Nikolaus, dessen Mantel abholen kommt, erscheinen mit ihm die Heinzelmännchen. Zum Dank für seine Arbeit überreicht der Flittermax dem Schneidermeister einen Tannenbaum. Die Heinzelmännchen jedoch gehen mit zum Nikolaus, denn er benötigt ihre Hilfe viel dringender als die neugierigen Menschen.

Tosender Beifall der begeisterten Gäste belohnte die kleinen und großen Mitwirkenden der Kinder- und Jugendtanzgruppe, die viel Zeit und Mühe ins Lernen der Texte und Lieder gesteckt hatten. Besonders erwähnt sei hier Johannes Krispin, der das Lied der tanzenden Heinzelmännchen selbst komponiert und gesungen hat.

Bevor der mit vielen Geschenken beladene Nikolaus zur Tür hereinkam und alle anwesenden Kinder mit einem kleinen Präsent belohnte, sangen alle gemeinsam besinnliche Weihnachtslieder. Auch die Kleinsten kamen zu Wort und trugen dem Nikolaus ihre Weihnachtsgedichte vor.

Großer Dank gilt an dieser Stelle allen Mitwirkenden: den Kindern, Jugendlichen und den Eltern die die Kinder tatkräftig unterstützt, die Kostüme genäht und sich um Requisiten gekümmert haben. Ein herzliches Dankeschön auch allen Helfern im Hintergrund, die entweder in der Küche Hand angelegt haben oder bei den Auf- und Abbauarbeiten mit dabei waren!

Ines Szuck

Weihnachtsfeier 2016

Weihnachtsfeier 2016

Weitere Photos zur Weihnachtsfeier finden Sie >>>hier.

Unser alljährlicher Spätjahresball unter dem neuen Motto „Traubenball“

Es ist Samstagabend, der 22. Oktober 2016, kurz vor 19.00 Uhr. Die Kleinsten der Tanzgruppe des Kreisverbandes Esslingen der Banater Schwaben sind schon ganz aufgeregt und warten gespannt auf ihren Auftritt. Sie haben speziell für diesen Abend etwas Neues einstudiert. Es ist der erste Traubenball des Kreisverbandes, der in Wendlingen stattfindet. In der Banater Post und auf Facebook wurde für diesen Abend kräftig geworben.

Es wurden kiloweise rote und weiße Trauben eingekauft. Kirsten Wild und Alice Walter haben wieder mal ihr Bestes gegeben und dem Motto des Abends getreu, den Saal und die Tische mit Trauben und Weinlaubranken festlich dekoriert. Die „essbare“ Dekoration wurde von den zahlreichen Gästen bestaunt und bis auf die letzte Traube „genossen“.

Die Stimmung war von Anfang an sehr gut. Dies auch Dank den „Schlager(B)engeln“, die an diesem Abend mit ihren ausgezeichneten musikalischen Darbietungen für eine ausgelassene Stimmung sorgten. Das tanzfreudige Publikum blieb stundenlang auf der Tanzfläche, um zu den abwechslungsreichen Klängen der Musik das Tanzbein zu schwingen: Polka, Tango, Walzer – u.a. auch die Walzerkomposition von Eugen Mersch – sowie moderne Tänze, für jeden war was dabei.

In der ersten Tanzpause durften die Kleinen endlich das Tanzparkett betreten und ihr Können unter Beweis stellen: eine Gruppe führte das Lied „Bunt sind schon die Wälder“ vor und das Herbsttheater begleitet vom schönen Madeleine-Tanz. Die Jugend-Tanzgruppe führte die bekannte Sternpolka vor und zusammen mit der Tanzgruppe der Erwachsenen, zu der an diesem Abend auch Harald Schlapansky, der Vorsitzende der DBJT gehörte, den traditionellen Tanz „Rosen der Liebe“.

Die Kinder der Trachtengruppe Esslingen/Wendlingen freuen sich über einen gelungenen Auftritt.

Die Kinder der Trachtengruppe Esslingen/Wendlingen freuen sich über einen gelungenen Auftritt.

Als 17 Paare der Tanzgruppe, Kinder, Jugendliche und Erwachsene zusammen das Parkett betraten und den bekannten Tanz „Veilchenblaue Augen“ vorführten, wurden sie vom Publikum mit anhaltendem, stehendem Applaus belohnt. Es war ein beeindruckender Augenblick, jeder und jede Einzelne der Tanzgruppe fand jetzt die Bestätigung: ja, unser Engagement wird belohnt, wir machen weiter so!

Die Mitwirkenden der Trachtengruppe Esslingen/Wendlingen beim Taubenball des Kreisverbandes

Die Mitwirkenden der Trachtengruppe Esslingen/Wendlingen beim Taubenball des Kreisverbandes

Ein weiterer Höhepunkt des Abends war der Auftritt der Jugendgruppe: 6 Paare in den Gala-Kostümen, die zum ersten Mal bei der Amerikatournee 2013 getragen wurden. Sie führten eine Rumba vor, neu choreographiert auf das Lied „Postcards“ von James Blunt. Auch hier wieder ein Novum: drei neue Tanzmitglieder haben bei diesem Auftritt „ausgeholfen“, sie sind zum ersten Mal mit den anderen Paaren der Jugendgruppe aufgetreten. Sicherlich kann man sie auch für zukünftige Projekte motivieren.

Die Jugendlichen der Trachtengruppe Esslingen/Wendlingen diesmal in Gala-Outfit

Die Jugendlichen der Trachtengruppe Esslingen/Wendlingen diesmal in Gala-Outfit

In den neuen, lässigen Trikots, die von der Firma Knissler&Stahli GmbH aus Nürtingen gesponsert wurden, rockten „die Kleinen“ der Tanzgruppe und stellten den begeisterten Zuschauern den modernen Teil ihres Programms vor: nach der wunderbaren Aha-Polka präsentierten sie ein modernes Medley.
Eine weitere Neuerung an diesem Abend war die Tombola-Aktion. Der Hauptgewinn, die
20 kg schwere Traubenkrone, die die Bühne schmückte, wurde vom glücklichen Gewinner – unserem Ehrenvorsitzenden Herr Dr. Reinhold Appel – an die Jugend- und Trachtengruppe gespendet.

Zum Essen gab es Banater Spezialitäten und kulinarische Köstlichkeiten. Siggi Göbl und die fleißigen Helferinnen und Helfer aus der Küche haben auch diesmal unsere Gaumen verwöhnt. Auch das Kuchen- und Tortenbüffet kam sehr gut an, innerhalb kurzer Zeit war alles restlos verkauft. Hier einen herzlichen Dank an die unermüdlichen Helfer aus der Küche sowie an alle die zum reibungslosen Ablauf dieser Veranstaltung beigetragen haben.
Für alle Gäste die an diesen unvergesslichen Abend in Wendlingen waren, war es eine gute Gelegenheit sich zu unterhalten und Spaß zu haben, alte Bekannte und Freunde zu treffen. Es war ein gelungenes Fest. Nur schweren Herzens trennten sie sich von der Tanzfläche und gingen spät nach Mitternacht nach Hause. Viele fragten nach dem Termin der nächsten Veranstaltung und versprachen daran teilzunehmen.
Dieser Abend hat viel Neues geboten und vom Publikum wurde es sehr gut angenommen. Für uns alle ist dies die Bestätigung, dass wir auf den richtigen Weg sind, die Banater Traditionen und Bräuche unserer Vorfahren zu erhalten und an die nächsten Generationen weiterzugeben – ein Ansporn und eine Zukunftsaufgabe für die Jugendlichen unseres Vereins!

Christine Wogh, 10.11.2016

Weitere Photos zum Traubenball von Lukas Krispin finden Sie >>> hier.

„Vielfältig, bunt und mitreißend“

(Bad Mergentheim, 11.September 2016)

Am 11.09.2016 war es soweit und Bad Mergentheim erwachte zu neuem Leben, gefüllt mit abertausenden Mitwirkenden beim Festumzug, sowie den zahlreichen Besuchern. Auch die Banater Tanzgruppe KV Esslingen war mit Unterstützung von den Banater Trachtengruppe Frankental, unter der Schirmherrschaft des „Deutschen Jugend in Europa“, mit dabei.
Dieses Jahr fand der riesige Festumzug, anlässlich der alljährlichen Heimattage, im fränkisch geprägten Bad Mergentheim statt. Als ehemaliger Dienstsitz des Deutschen Ordens zählt die Stadt seit dem 1. April 1975 als Große Kreisstadt. Jahr für Jahr strömen tausende Mitwirkende, als auch Besucher in die Stadt um zusammen alte Traditionen und Kultur neu zu erleben und das Gefühl von so viele Trachten und Kulturen aufzusaugen. Dieses Jahr kombinierte sich der Festumzug mit dem 65. Jubiläum der „Deutschen Jugend in Europa“ (DJO). Eingeladen vom Landesvorsitzenden des DJO Baden- Württemberg , Hartmut Liebscher, der gleichzeitig auch als Landesvorsitzender des „Bund der Vertriebenen“ in Baden- Württemberg fungiert, wurde ein Gemeinschaft verschiedener Gruppen zusammengestellt und nahm beim Umzug unter dem Namen der „DJO“ teil. Unter den über 3600 Teilnehmer – und Teilnehmerinnen, den Trachten und den vielen verschiedenen Kulturen fühlte man sich trotzdem aufgenommen und konnte den Aufenthalt bei wunderschönem Wetter genießen. Trotz 35 Grad in der Sonne fand fast jeder einen Schattenplatz und man konnte die leichte Verspätung ausstehen. Das zahlreiche Publikum, sowie das SWR- Fernsehen begrüßten die Teilnehmer herzlich und mit Applaus empfangen. Viele Teilnehmergruppen wurden durch Moderatorin Sonja Faber- Schrecklein interviewt und über die Eigenschaften der jeweiligen Kultur und Gruppe ausgefragt. Nach dem Umzug konnte sich jedermann mithilfe gesponserter Gutscheine eine Stärkung an den vielen Essens- und Getränkeständen gönnen. Kurz danach war schon wieder Abfahrtszeit mit den gemieteten Bussen und man machte sich wieder auf den Heimweg.

Johannes Krispin

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Gemeinsames Foto mit den Gruppen der DJO

Weitere Bilder findet ihr >>hier<<

Vinzenzifest 2016
(Wendlingen, 27. – 28. August 2016)

(Artikel für die Banater Post von Ann-Kathrin Kobsa)

– Fliegende Trachten bei strahlendem Sonnenschein –

Hochsommerliche Temperaturen, strahlender Sonnenschein, ab und zu eine kühle Brise, zufriedene Menschen und dazwischen – viele bunte Trachten. Am letzten Augustwochenende fand das 64. Vinzenzifest in der Stadtmitte in Wendlingen am Neckar statt und die Tanz- und Trachtengruppe der Banater Schwaben KV Esslingen war wie immer mit dabei.

Los ging es mit der Eröffnung am Samstagnachmittag. Das bunte Bild fliegenderRöcke der Mädchen und Frauen begeisterte die vielen Zuschauer. Die Kinder präsentierten in ihrer farbenfrohen Werktagstracht stolz ihre einstudierten Tänze. Auch die Erwachsenen zeigten ihr Können, die Damen trugen dabei ihre Sonntagstracht – das Besondere daran sind die Röcke aus blauem und weinrotem Taft. Abends wurde dann ausgiebig bei der 107.7 Party auf dem Markplatz gefeiert, miteinander getanzt und gelacht.

Die Tänzerinnen und Tänzer am Samstag bei der feierlichen Eröffnung des Vinzenzifestes

Die Tänzerinnen und Tänzer am Samstag bei der feierlichen Eröffnung des Vinzenzifestes

Am nächsten Tag stand der große Ernte- und Trachtenumzug durch Wendlingen auf dem Programm. Von Jung bis Alt waren alle dabei, mit 28 Teilnehmern waren die Banater Schwaben eine ordentliche Gruppe und diesmal zeigten sie ihre Festtagstracht.

Die Teilnehmer beim Umzug am Sonntag

Die Teilnehmer beim Umzug am Sonntag

Bei Temperaturen über 30 Grad eine beachtliche Leistung, denn die Mädchen und Frauen trugen unter ihren weißen, fein plissierten Oberröcken noch vier gestärkte Unterröcke. Aber spätestens als die vielen Zuschauer am Straßenrand die Trachten staunend beklatschten und mit „Oh’s“ und „Ah’s“ bewunderten, waren alle Qualen vergessen und die Mädchen und Frauen präsentierten die Banater Tracht voller Stolz und wussten insgeheim – Mühe und Aufwand haben sich doch gelohnt.
Nach dem Umzug zeigte die Jugendgruppe mit zwei schönen Walzern und einer schnellen Polka, bei der die Trachten nur so flogen, ihr Können. Den anschließenden „Langos“ – ein in Fett ausgebackener Fladen aus Hefeteig – hatten sich alle verdient und ist mittlerweile zu einer richtigen Tradition zum Festausklang geworden. Ein herzliches Danke schön allen die dazu beigetragen haben, dass das Vinzenzifest wieder zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde. Ein besonderer Dank gilt den Lauterbläsern, die die Trachten- und Tanzgruppe der Banater Schwaben des Kreisverbandes Esslingen musikalisch begleitet haben, denn mit Livemusik macht das Tanzen erst so richtig Spaß.

Beim gemütlichen Beisammensein endeten dann auch die Festtage und alle freuen sich schon aufs nächste Jahr.

Ann-Kathrin Kobsa

Weitere Photos von Lukas Krispin zum Vinzenzifest finden Sie unter Vinzenzifest 2016.

Wie Tanzen Sprachbarrieren überwindet – Jugendaustausch bei der Trachtentanzgruppe Esslingen/Wendlingen

Schwäbische Maultaschen, Schloss Ludwigsburg, Daimler, Döner, Tanzen und Kultur
scheinen im ersten Moment nichts miteinander gemeinsam zu haben und doch sind sie
wichtige Bestandteile eines erfolgreichen Jugendaustausches.
Als im Herbst 2015 die Frage an den Kreisverband Esslingen der Landsmannschaft der
Banater Schwaben herangetragen wurde, ob man sich vorstellen könne, eine Jugend-
Trachtentanzgruppe aus dem Banat im Rahmen eines Jugendaustausches als Gäste aufzunehmen, war die Aufregung zunächst groß. Denn das hieß, dass so einiges vorbereitet
werden musste. Innerhalb kürzester Zeit mussten Übernachtungsmöglichkeiten gefunden
und gebucht, Ausflugsziele recherchiert, Führungen organisiert und nicht zuletzt Helfer
eingeplant werden. Und dann die Frage aller Fragen, was sollte es denn zu essen geben
und wo sollten die Mahlzeiten eingenommen und vor allem gekocht werden. Passende
Räumlichkeiten mussten also gefunden werden. Die Anforderungen waren vielschichtig,
die Küche musste groß genug sein, um 45 bis 60 Menschen verköstigen zu können.
Gleichzeitig sollten die Räume eine Bühne haben, um proben und gemeinsam tanzen zu
können. Das Wichtigste aber war, es mussten Räumlichkeiten sein, die genügend Platz
boten, um beim gemeinsamen Banater Kulturabend neben den knapp 70 Mitwirkenden
auch noch rund 200 Gäste unterbringen zu können. Es gab also unendlich viel zu tun und
der Tag der Ankunft der Jugendlichen und ihrer Betreuer rückte immer näher.

Und dann war es endlich soweit, am 11. Mai 2016 traf der Bus nach langer und staureicher
Fahrt in Wendlingen im Treffpunkt Stadtmitte ein. Alle, die es sich einrichten und den
Nachmittag frei nehmen konnten, warteten schon ganz gespannt auf die Ankunft der Gäste
aus der alten Heimat – die Warjascher Spatzen, Billeder Heiderose und die Rosmareiner
mit ihren Leitern und Betreuern. Diese waren zwar müde und hungrig, aber glücklich endlich angekommen zu sein. Nach einer herzlichen Begrüßung und einem kurzen Willkommensgruß des Kreisvorsitzenden, Herbert Volk, wurde das Essen serviert und der Hunger konnte endlich gestillt werden. Es gab eine typische schwäbische Spezialität „Maultaschen in Brühe mit Kartoffelsalat“, ein kleines Willkommensgeschenk der Stadt Wendlingen an die Gäste aus dem Banat.

Nachdem alle satt, der Verdauungs-Kaffee getrunken und die ersten zarten Kontakte geknüpft waren, machten sich die Gäste auf zu ihren Unterkünften. Für die nächsten drei Nächte boten die Jugendherbergen in Stuttgart Schlaf- und Rückzugsmöglichkeiten.
Nachdem alle Zimmer bezogen und die Betten verteilt waren, wollte es sich die Esslinger Jugend nicht nehmen lassen, den Gästen ein bisschen was von Stuttgart zu zeigen. Gemeinsam marschierten sie los, erstes Ziel: der Hauptbahnhof. Die Gäste sollten schließlich wissen, weshalb es in Stuttgart so viele Baustellen gibt. Dort zog vor allem
ein schnell ein- und wieder ausfahrender ICE die Aufmerksamkeit der Jungs auf sich.
„Einfach weil’s sowas bei uns nicht gibt“, erklärte einer lachend. Bevor es nach einem
Spaziergang durch die Königstraße, Stuttgarts Einkaufsmeile, ein abschließendes kühles
Getränk im Biergarten auf dem Schlossplatz gab, gönnten sich alle noch einen „ordentlichen deutschen Döner“. Gefragt nach dem Grund, antworteten alle, wie aus einem Munde „na weil der hier richtig gut ist und schmeckt, mit ordentlich Fleisch, Salat und Soße. Nicht so wie bei uns.“

Der nächste Morgen begann für alle sehr früh. Denn gemeinsam ging es nach Ludwigsburg
zur Schlossbesichtigung. Eine knappe Stunde wurden die Jugendlichen und deren
Betreuer durch die Räumlichkeiten der Königin geführt und ihnen dabei die ein oder andere Anekdote erzählt. Besondere Aufmerksamkeit zog der Toilettenstuhl der Königin auf sich. Auf den ersten Blick eine normale Sitzgelegenheit, offenbarte er seine wahre Bestimmung erst nachdem das dicke Kissen entfernt wurde, denn darunter befand sich ein
Eimer. Da der Großteil der Jugendlichen gar nicht oder nur wenig Deutsch verstand oder
sprach, die Führung jedoch auf Deutsch stattfand, mussten die Gruppen- und Tanzleiter
Monica Lazea, Hansi Müller und Edith Singer sowie Erwin Wogh als Übersetzer einspringen. Gar nicht so einfach, immer die richtigen Worte zu finden vor allem, wenn man so ins kalter Wasser geworfen wurde.

Erwin Wogh, übernahm als Vertreter des Kreisverbandes übrigens während des gesamten Aufenthalts der Gäste deren Betreuung, begleitete sie bei Ausflügen und stand allen stets mit Rat und Tat zur Seite.

Lange verweilen konnte man jedoch nicht in Ludwigsburg, denn am Nachmittag mussten
alle pünktlich zurück in Wendlingen sein. Oberbürgermeister Steffen Weigel wollte die
Gäste aus dem Banat höchstpersönlich in Wendlingen willkommen heißen.
Nach kurzer Begrüßung ließ es sich die Gruppe aus dem Banat nicht nehmen, dem Oberbürgermeister für seine Worte und den herzlichen Empfang zu danken und ihm als Vertreterder Stadt ein kleines Präsent aus Rumänien zu überreichen. Nachdem sich die Gäste aus dem Banat ins Goldene Buch der Stadt eingetragen hatte, gab’s vom Oberbürgermeister höchstpersönlich eine Führung durch das Wendlinger Rathaus. Als krönenden Abschluss rückten noch alle für ein gemeinsames Erinnerungsfoto auf der Rathaustreppe zusammen.

Nach dem offiziellen Empfang ging’s zum katholischen Gemeindezentrum, wo Koch Siggi
Göbl und seine beiden Helferinnen schon sehnsüchtig auf alle warteten. Bei deftigem Gulasch, Spätzle und Salat konnten sich alle erst einmal so richtig stärken. Das Essen schien geschmeckt zu haben, denn die Teller waren so sauber und leergegessen, dass man sich das Spülen fasst hätte sparen können, die Jubelrufe für das Küchenteam sprachen zudem ihre eigene Sprache.

Apropos Sprache, gab es zunächst Bedenken, wie sich die Jugendlichen aus dem Banat mit den Jugendlichen aus Deutschland verständigen würden, da die einen nicht rumänisch und die anderen gar nicht oder nur vereinzelt deutsch sprechen konnten, so wurden diese Bedenken spätestens in diesem Moment zerstreut. „Die Gespräche beim Essen waren, als würde man mit Freunden sprechen. Wir haben uns über die Schule unterhalten, wie der Schulalltag hier und dort so ist, über die Tanzproben. Außerdem haben wir von Stuttgart und über den Ausflug am Morgen ins Schloss Ludwigsburg gesprochen,“ erzählte Ann-Kathrin ganz begeistert und erklärte lachend, „man hat schon relativ schnell herausbekommen, wer von den Jugendlichen deutsch und wer englisch konnte,“ und Janice fügte hinzu, „so hat man sich dann halt auch gleich so ein bisschen an diese gehängt, kam mit ihnen ins Gespräch und darüber dann auch mit den anderen.“
Die Rolle des Vermittlers und heiß begehrten Übersetzers übernahm Alex, der perfekt
deutsch sprach. Der 16-Jährige war ja erst vor drei Jahren gemeinsam mit seinen Eltern
nach Rumänien ausgewandert. „Und wenn gar nichts mehr ging, haben wir einfach
Hände und Füße zur Hilfe genommen. Wenn man sich verstehen will, klappt das schon,“
ergänzte Anna die Ausführungen von Janice und Ann-Kathrin. Und wie sie wollten.
Den Abend nutzten die Kinder und Jugendlichen zum gemeinsamen Tanzen, die Leidenschaft, die alle miteinander verband und die auch ohne Worte funktionierte. „Denn beim Tanzen ist die Sprache völlig egal,“ erklärte Anna und Ann-Kathrin ergänzte „Tanzen ist eine andere, ja ganz eigene Sprache, da reicht es schon, wenn man sich einfach anschaut
und lacht. Da muss man nicht viel sagen. Die Jungs sind gekommen, haben uns genommen
und dann haben wir einfach Walzer und Polka miteinander getanzt.“ Doch nicht nur
die Jugendlichen des Kreisverbandes waren ganz angetan von der Offenheit der Gäste
aus dem Banat, auch die Jungs und Mädels aus Rumänien hatten einen Narren an den
Mitgliedern der Esslinger Tanzgruppe gefressen. Besonders angetan waren sie von den
Kindern. „Das war total cool. Denn dann haben sich die Mädels aus Rumänien einfach die
Kinder geschnappt und mit ihnen getanzt,“ erzählte Janice. „Für unsere Kinder war das
auch etwas total Neues und sie fanden das super spannend. Auch wenn sie hinterher
todmüde ins Bett gefallen sind.“

Doch wenn’s am schönsten ist, muss man aufhören. Denn so schön der Abend auch war,
am nächsten Morgen mussten alle schon wieder früh aus den Federn. Die Kinder und Jugendlichen der Esslinger Tanzgruppe mussten zur Schule und für die Gäste aus Rumänien ging es ins Daimler-Werk nach Sindelfingen. Dort stand die Besichtigung der Fertigung der neuen E-Klasse, vom Presswerk bis zur Endmontage an. Besonders die Jungs waren hin und weg und bedauerten es sehr, dass das Fotografieren im Werk verboten war. Nichts desto trotz wird dieser Besuch allen noch lange in Erinnerung bleiben, denn wer hat schon mal die Gelegenheit bei Daimler hinter die Kulissen zu schauen. Ein Dank an dieser Stelle an Erwin Wogh, der dies als ehemaliger Daimler-Mitarbeiter und durch seine immer noch guten Beziehungen überhaupt ermöglicht hat.

Einen gebührenden Abschluss des Tages aber auch des gesamten Jugendaustausches in
Wendlingen bot der „Banater Abend“, der ganz im Zeichen der Kultur stand und auch zur
Einstimmung auf die Heimattage in Ulm diente. Nach einer kurzen Begrüßung der Gäste,
unter denen auch Wendlingens Oberbürgermeister Steffen Weigel, Vertreter der Stadtverwaltung, der Landesvorsitzende der djo (Deutsche Jugend in Europa) Hartmut Liebscher, sowie Harald Schlapansky, Vorsitzender der DBJT (Deutsche Banater Jugend- und Trachtengruppen) waren, ging es auch schon los.

Den Anfang machte der Leiter des Instituts für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde (IdGL), Dr. Karl-Peter Krauss mit seinem Vortrag über die Ansiedlung der Banater Schwaben im Banat. Dieser wusste außer dem geschichtlichen Hintergrund noch so manche Anekdote zu erzählen und löste damit so manchen Lacher aus.

Im Anschluss berichtete Renate Krispin in einem Kurzvortrag mit Bildern über die zahlreichen Aktivitäten der Trachtentanzgruppe Esslingen/Wendlingen und dem regelmäßig stattfindenden Austausch mit Jugendgruppen aus dem Ausland.

Und dann zeigten die Jugendlichen aus Esslingen und dem Banat im Wechsel, was sie
können. Ob Walzer, Polka oder Modern, es gab von allem etwas zu sehen. Durch den
Abend führten Elisa Schöffler und Johannes Krispin.

Elvine und Johannes bei der Moderation

Elvine und Johannes bei der Moderation

Besonders angetan waren die Kinder und Jugendlichen aber auch das Publikum von der
Darstellung der verschiedenen Polka-Arten. Obwohl sich hinterher keiner mehr an den genauen Herkunftsort erinnern konnte, wurde zum Beispiel lautstark darüber diskutiert, ob die Polka bei der sich der Mann nach hinten lehnt und den Bauch rausstreckt oder aber
doch die bei der er den Popo rausstreckt lustiger war.

Viel Applaus gab es auch für die Kinder der Tanzgruppe Esslingen, die dem Publikum mit temporeichen Rock `n`Roll Klängen so richtig einheizte.

Bevor alle gemeinsam zum Abschluss das Lied „Wahre Freundschaft“ sangen, bedankten sich die Gruppen- und Tanzleiter Edith Singer, Monica Lazea, Edith Barta und Hansi Müller ganz herzlich für die erfahrene Gastfreundschaft, für die vielen Gespräche und Begegnungen und überreichten Herbert Volk (Vorsitzender des Kreisverbandes Esslingen), Erwin Wogh (Kassenwart), Renate Krispin (Leiterin der Trachtentanzgruppen
Esslingen/Wendlingen) ein kleines Präsent mit Literatur und Köstlichkeiten aus dem Banat.

Müde aber glücklich fielen alle ins Bett und freuten sich auf die noch folgenden beiden
Tage in Ulm. Denn gemeinsam ging es zu den Heimattagen.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden auf und hinter der Bühne,
an alle Organisatoren, die vielen unsichtbaren Helfer und an alle die dazu beigetragen
haben, dass dieser Jugendaustausch möglich war. Ohne sie, wäre das alles nicht zu
stemmen gewesen. Danke für die Zeit, Nerven und Geduld, die in dieses Programm gesteckt wurden.

Ein Dank auch an den Bundes- und Kreisverband, die mit ihrer finanziellen
Unterstützung zum Erfolg des Austausches beigetragen haben.
Während des Jugendaustausches wurden viele neue Freundschaften geschlossen. Um
diese jetzt zu festigen und zu vertiefen sind die sozialen Netzwerke eine große Hilfe.

Anna fasst es so zusammen: „Durch Facebook kann man ein bisschen verfolgen, was die
anderen so machen, welche Auftritte sie haben, wie es ihnen geht. Man hat sein Netzwerk
ausgebaut, auch wenn es durch die Sprachbarrieren nicht so einfach war und ist. Das
Schönste ist aber, dass das Tanzen so verbindet, dass es schlussendlich völlig egal ist, wo
man her kommt und welche Sprache man spricht.“

(Artikel für die „Banater Post“ von Ines Szuck)

Bilder von Ines Szuck zum Empfang de Stadt Wendlingen und dem Gruppenabend gibt es >>hier<<

Bilder von Ines Szuck zum Kulturabend gibt es >>hier<<

Bilder auf Facebook zum Banater Abend gibt es >>hier<<

Sommerferienprogramm

„Tanzen wie die Stars“. 15 Kinder trafen sich gestern anlässlich des Sommerferienprogramms in Wendlingen mit Ann-Kathrin und Johannes um zu tanzen. Alle waren mit guter Laune dabei und hatten Spaß und durften am Ende das Einstudierte den Eltern vorführen.

Die Heimattage,  mit unseren Freunden aus Rumänien!

AUFTAKT DER HEIMATTAGE 2016 gestern kurz vor dem Marsch in die Stadtmitte. Es sind ein paar schöne Motive geworden

 

Das Brauchtumsseminar

Dieses Wochenende war einmal wieder das Kinder- und Erwachsenenseminar der DBJT in Unterhub und wir waren wieder kräftig vertreten. Es wurde gebastelt, getanzt und rumgealbert und noch vieles mehr. Wir freuen uns schon auf das nächste.

Bild könnte enthalten: 6 Personen, Personen, die lachen, im Freien

 

Unser Osterbasteln

Am Freitag war wieder das traditionelle Osterbasteln. Es wurden Osterhasen und Osterschmuck gebastelt, über Osterbräuche in verschiedenen Ländern gesprochen, Kuchen gegessen und ein schöner Nachmittag miteinander verbracht.

 

Bild könnte enthalten: 13 Personen, Personen, die lachen, Innenbereich

 

 

Wir ziehen mit! – Vinzenzifest

Was für ein Tag ! Heiß, sonnig und glückliche Zuschauer. Nach dem Festumzug ging es nochmal fü unsere Jugendgruppe auf die Bühne und dort wurde dann abgeliefert. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr !

 

Rock `n` Roll und Petticoat – mit der Tanzgruppe Esslingen zurück in die Vergangenheit

Einladung zum Faschingsball 2016

Einladung zum Faschingsball 2016

Beim traditionellen Faschingsball der Banater Schwaben Esslingen am Samstag, den 30.Januar in Wendlingen, nahmen die Jungs und Mädels der Tanzgruppe die anwesenden Gäste mit in die Vergangenheit. Nach der Begrüßung der bunt verkleideten Gäste in der Stadthalle durch den Vorsitzenden des Kreisverbandes Esslingen Herbert Volk übernahmen Anna Lehmann und Ann-Kathrin Kobsa das Mikrofon und begrüßten alle im Saal mit „Good evening Ladies and Gentleman and welcome to the Show.“

Zunächst waren die anwesenden Gäste, ob der englischen Ansprache, sichtlich erstaunt, verstanden jedoch schnell, was es zu bedeuten hatte. Vinylplatten und alte Radios schmückten den Saal, Diskokugeln hingen von der Decke, sogar eine Vespa durfte nicht fehlen und gemäß dem Motto „Rock `n` Roll Fieber“, ausgewählt von den Jugendlichen der Trachtengruppe, sorgten Tänzerinnen und Tänzer für ordentlich Stimmung.

In Petticoats und pinken, blauen und lila Röcken wirbelte die Kindertanzgruppe zu den fetzigen Rock `n` Roll Klängen „Tutti Frutti“ und „Honkey Tonk Twist“ über die Bühne. Die Gäste waren begeistert und dankten den kleinen Petticoat-Girls mit viel Applaus. Die bunten Röcke hatten die Jugendlichen und Mütter selbst genäht und viel Arbeit und Zeit investiert.Aber die Mühe hatte sich gelohnt.

Apropos Mütter, diese können nicht nur nähen. Denn gemeinsam mit ihren Kindern, den jugendlichen und erwachsenen Tänzerinnen und Tänzern der Trachtengruppe zeigten einige Mütter, dass sie auch ordentlich swingen können und präsentierten einen Line Dance (also Linientanz) zu „Johnny B. Good“. Das besondere dabei: es wird nicht paarweise miteinander getanzt, sondern in Reihen und Linien vor- und nebeneinander, jeder einzelne Tänzertanzt dabei unabhängig von einem Partner eine festgelegte Choreografie bzw. Schrittfolge. Der Line Dance wirkt umso beeindruckender je größer die Gruppe ist. Das Publikum war begeistert und belohnte die Darbietung mit viel Applaus.

Gruppenfoto der Tänzerinnen und Tänzer der Trachtengruppe KV Esslingen beim Faschingsball (Foto: Lukas Krispin)

Gruppenfoto der Tänzerinnen und Tänzer der Trachtengruppe KV Esslingen beim Faschingsball (Foto: Lukas Krispin)

Zu späterer Stunde präsentierte die Jugend eine szenische Darbietungund erzählten die Geschichte von Johnny:Es ist noch gar nicht so lange her, in einer stürmischen, kalten Nacht war er allein unterwegs. Es regnete in Strömen, Johnny war nass bis auf die Knochen. Um sich etwas aufzuwärmen und vor dem Regen zu schützen, suchte er Zuflucht in einer kleinen Bar. Doch als er die Tür öffnete, betrat er eine andere Welt. Mit einem Mal befand er sich in der Vergangenheit… zurück in den 50ern, die Blütezeit des Rock `n`Roll.

Die Jugendlichen der Trachtentanzgruppe zeigten in einem neunminütigen Medley bekannter Hits der 50er und 60 Jahre eine fetzige, abwechslungsreiche und anspruchsvolle Choreografie, mit schneller Schrittfolge, Partnerwechsel, Sprüngen und Drehungen. Die vielen Stunden harter Arbeit und die wochenlangen Proben haben sich gelohnt, denn das Publikum bedankte sich für diese Vorführung mit lang anhaltendem, nicht enden wollendem Applaus und forderte eine Zugabe, die erneut in tosendem Beifall der Zuschauer endete.

Für die musikalische Unterhaltung sorgte „Trend… die Band“, die sich passend dem Esslingen Motto in Schale geworfen hatte und ordentlich für Stimmung sorgte.

Auch kulinarisch kamen die Gäste auf ihre Kosten, ob Salat, Schmalzbrot oder Banater Wurst mit Kraut und Kartoffelpüree, hungrig musste, dank unseres Küchenteams mit dem Koch SiggiGöbl, keiner nach Hause gehen.

Erstmals gab es auch ein reichhaltiges Kuchenbuffet, das bei den vielen selbst gebackenen Kuchen und Torten kaum einen Wunsch offen lies. Bei den Gästen besonders beliebt war übrigens die „Dobosch-Torte“, die innerhalb kurzer Zeit ausverkauft war.

Aber was wäre ein solcher Abend ohne all die fleißigen Helfer, die im Hintergrund vorbereiten, auf- und abbauen und natürlich während des Abends mitarbeiten? An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle die zum guten Gelingen der ersten großen Veranstaltung in diesem Jahr beigetragen haben.

Mit Tanz, Musik und guter Laune ging die Veranstaltung bis weit nach Mitternacht.

Weitere Photos zum Faschingsball von Ines Szuck finden Sie >>>hier.